Test - NHL 20 : Es ist wieder Eiszeit!

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Greift zu, wenn...

… ihr als Eishockey-Fan ohnehin keine andere Wahl habt, oder ihr als Einsteiger ein insgesamt rundherum gelungenes Eishockeyspiel haben wollt.

Spart es euch, wenn...

… ihr großartige Veränderungen erwartet habt oder ohnehin eher ein Freund der kaum veränderten Karrieremodi seid.

Fazit

Andreas Philipp - Portraitvon Andreas Philipp
Teils verbessert, teils verstaubt

NHL 20 ist ein Paradebeispiel für das Problem so ziemlich aller Sportspiele. Die Neuerungen halten sich auch in diesem Jahr in Grenzen und einige Modi, die dringend der Überarbeitung bedürfen (B A Pro, Franchise) liegen weiterhin brach oder wurden nicht großartig angefasst (EASHL, HUT). Schön ist hingegen, dass die spaßige World of CHEL weiter ausgebaut wird, der Modus macht Laune und kam offenbar gut bei den Spielern an. Dennoch sollte EA Sports es nicht versäumen, die Basis zu modernisieren, die das Spiel groß gemacht hat.

Deutliche Pluspunkte sammelt NHL 20 allerdings bei der überarbeiteten Präsentation nebst neuen, agileren Kommentatoren sowie den spürbar verbesserten Animationen und Animationsübergängen, die das eigentlich Gameplay deutlich flüssiger und authentischer wirken lassen. Es wäre schön, wenn EA im kommenden Jahr noch die physikalischen Aspekte, speziell bei allen Arten von Checks, etwas nuancierter hinbekommen würde. Unterm Strich ist NHL 20 wieder ein prima Eishockey-Spiel, das eigentlich jedem Interessierten etwas zu bieten hat.

Ansonsten gilt wie immer ganz klischeehaft: Fans greifen zu (dank ein paar neuer Features und aktuellen Kadern), alle anderen bleiben bei der Vorjahresversion und verpassen nicht so wahnsinnig viel.

Überblick

Pro

  • neue Sprecher
  • verbesserte Präsentation
  • World of CHEL erweitert
  • neues, wenn auch noch etwas holpriges Coaching-Feature in der Franchise
  • verbesserte Animationen und Animationsübergänge verbessern das Spielgefühl

Contra

  • viele Spielmodi ohne nennenswerte Verbesserungen
  • bei einigen Gameplay-Details fehlt es weiterhin an Nuancen aufgrund etwas grober Physik

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