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Preview - Mirror's Edge : Mix aus Lola rennt und Assassin's Creed

  • PC
  • PS3
  • X360
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„Wir wollen dem Spieler ein völlig neues Spielgefühl geben“, sagte Owen O'Brien zu Beginn seiner Präsentation. Starke Worte, die wir in dieser Art und Weise eigentlich schon viel zu häufig gehört haben. Was kann der Mann, der beim schwedischen Entwickler Dice für das Spieldesign verantwortlich ist, schon anders machen als etliche andere Hersteller vor ihm? Unglaublich viel, wie ihr in den nächsten Minuten erfahren werdet. 'Mirror's Edge' zeigt eindrucksvoll, wie bestimmte Genres miteinander verschmelzen, der Spieler direkt ins Geschehen integriert wird und das Ganze nicht nur innovativ aussieht, sondern sich auch so anfühlt – das versicherte man uns jedenfalls. Selbst Hand anlegen durften wir leider nicht.

Ort des Geschehens ist eine riesige, von Wolkenkratzern dominierte Stadt. In den hohen Gläserfronten spiegelt sich die Umgebung wider, unten auf den Straßen herrscht reger Verkehr. Alles wirkt fast schon klinisch rein. Weiße Wände, nur spärliche Werbeplakate, die auf eine bevorstehende Wahl hinweisen. Als friedlich und überaus ordentlich präsentiert sich das gesamte Stadtbild. Doch der Schein trügt. In Wirklichkeit werden die Menschen vom Regime und der Polizei in jeder denkbaren Weise kontrolliert. Informationen auszutauschen ist extrem erschwert. Deshalb gibt es in der Stadt eine Gruppe von Menschen, die am Rand der Gesellschaft leben und sich selbst Runner nennen. Sie sind die letzte und einzige Möglichkeit, in dieser Welt sicher Informationen von einem Ort zum anderen zu transportieren. Normale Post- oder Internetwege werden kontrolliert.

Jung, dynamisch, stark

Faith ist eine Runnerin. Athletisch, jung, hübsches Gesicht und diverse Tätowierungen am rechten Auge und den Armen. Sie wirkt stolz, wie sie auf den höchsten Gebäuden steht und auf die Welt unter sich blickt. Gewalt ist ihr eigentlich zuwider, doch manchmal geht es nicht anders. Ständig sind die Polizei und Sondereinsatzkommandos ihr auf den Fersen. Ständig ist sie auf der Flucht und hat nur wenig Kontakt zum Rest der Gemeinschaft. Nur ihrem Auftraggeber und anderen Runnern kann sie vertrauen.

Wie definiert sich nun das „völlig neue Spielgefühl“, von dem eingangs die Rede war? Auffälligstes Merkmal ist die Spielperspektive. Wir steuern den weiblichen Hauptcharakter aus der First-Person-Sicht. Also eigentlich wie in einem Shooter, nur dass Schusswechsel nicht das zentrale Element darstellen. Wir sehen, wie sich die Arme und Beine beim Laufen hin und her bewegen – die Kamera schwankt immer ein bisschen mehr, sobald die Runnerin Fahrt aufnimmt. Es wird nicht einfach nur per Tastendruck gesprintet. Faith muss richtig Anlauf nehmen, um weite Sprünge zu wagen oder an Wänden entlangzulaufen. Bitte jetzt nicht entsetzt „Iiiiih, ein Jump'n'Run“ schreien. Denn das gezeigte Ergebnis sieht wirklich beeindruckend aus.

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