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Special - Gameswelt NEXT Mafia III : Teil 1: Mehr GTA als Mafia?

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Worch: "Wenn man sich mit Leuten anlegt und schießen muss, dann soll das Ganze doch bitte auch so gut sein, dass, wenn es nur ein Deckungsshooter wäre, man Spaß damit hat und Mafia III sich auch mit anderen Spielen messen kann. Denn wenn die eigentliche Shooting-Erfahrung wirklich gut ist, dann kann man den Rest darauf aufbauen.

Man kann es natürlich auch als Schleich-Shooter spielen und sich größtenteils durchschleichen, aber wir denken mal: Wenn es ein Mafia-Spiel ist und wir uns mit dem italienischen Mob anlegen, dann wird man auf jede Menge Leute schießen und dann soll das Ganze auch Spaß machen. Es soll so sein, dass man am eigentlichen Shooter-Element eine Menge Spaß hat."

Eine offenere Spielwelt mit mehr Möglichkeiten, ein stärkerer Fokus auf Action – Mafia III bedient sich bei populären Vorbildern wie GTA V und Far Cry, auch was die Missionsstrukturen angeht. Haden Blackman ist aber überzeugt, dass Mafia III dem Genre neue Impulse gibt. Etwa dadurch, dass es weniger auf Füllwerk setzt und jede Nebenmission ihren Teil zum großen Ganzen beiträgt.

Blackman: "Alles in der offenen Welt hat seinen Zweck und fördert die Story. In der Anspielsitzung hattest du das Ziel, eine Baufirma zu übernehmen und einem deiner Gefolgsleute zu übergeben. Es gab verschiedene Möglichkeiten, dies zu tun, die du durch das Erkunden der Spielwelt entdecken kannst. Einiges davon funktioniert spontan, alternativ kannst du aber ein Gebiet mit Wanzen versehen, um deine Attacke besser planen zu können. Ich finde, dadurch unterscheiden wir uns von vielen Open-World-Spielen, bei denen man zwar viele Nebenbeschäftigungen hat, diese aber oft ohne Zusammenhang und ohne Mehrwert für die Story sind."

"Every player story is unique" – die Geschichte jedes Spielers ist einzigartig. So lautet das Firmenmotto von Hangar 13. Etwas, das viele Open-World-Spiele versprechen, aber nicht alle umsetzen können. Die Mafia-Reihe hebt sich durch ihre speziellen Szenarios und die daraus resultierende Stimmung schon immer von der Masse ab. Teil 3 soll da keine Ausnahme sein.

Mafia III will mit variablem Gameplay überzeugen, bei dem einerseits die packende Story von Vietnam-Veteran und Mafioso Lincoln Clay erzählt wird, bei dem andererseits aber jeder Spieler seine eigene Geschichte schreiben kann. Die Entwickler haben die Spielsitzungen der anwesenden Journalisten in San Francisco genau beobachtet und analysiert und sehen sich in ihrem Vorhaben bestätigt.

Worch: "Wir haben hier gerade erst gespielt und so wie ihr das Spiel gespielt habt, habe ich noch nie jemanden das Spiel spielen sehen. Ihr habt da Sachen gemacht, die ich vorher noch nie so gesehen habe. Und das Ganze dann in eine richtige Story einzubinden und so hinzubekommen, dass hinterher etwas rauskommt, von dem man sagt: Das war meine Story. Das war aber auch die Geschichte von Lincoln Clay ... Um das so zusammenzubringen, deshalb müssen wir es machen."

Jedes Open-World-Spiel mit einem Ansatz wie Mafia III wird sich mit GTA V messen lassen müssen – ob es will oder nicht. Hangar 13 ist sich dessen bewusst, nimmt die Herausforderung aber selbstbewusst an. Wenn es dem Studio gelingt, den Charme der Mafia-Reihe mit modernem Spiel-Design zu verknüpfen, hat es die Chance, alte Romantiker und neue Fans gleichermaßen zu überzeugen.

Ein wichtiger Punkt bei diesem Vorhaben wird die Stadt New Bordeaux sein. Auf die fiktive Metropole und das Szenario im Jahr 1968 gehen wir in der kommenden Folge von Gameswelt NEXT genauer ein.

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