Test - Jump Force : Wenn Son Goku auf Monkey D. Ruffy trifft

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Greift zu, wenn...

… ihr ein komplexes Beat-’em-up sucht, das über viele eurer Lieblingsanimehelden verfügt.

Spart es euch, wenn...

… ihr weder mit den Figuren noch mit dem Kampfsystem etwas anfangen könnt.

Fazit

Heiner  Gumprecht - Portraitvon Heiner Gumprecht
Solider Prügler für Shōnen-Fans

Die Steuerung in Jump Force lässt sich schnell erlernen, ist aber für ein derartiges Spiel erstaunlich komplex und benötigt schon eine Menge Zeit und Training, um wirklich beherrscht zu werden. Pures Button-Mashing bringt euch nicht weiter und wer in Onlinekämpfen bestehen möchte, braucht die richtige Mischung aus Know-how und Timing. Das gut funktionierende Kampfsystem wird durch viele spielbare Charaktere und etliche auswählbare Attacken abgerundet. Aufgrund des anfänglich niedrigen Schwierigkeitsgrads ist der Einstieg einfach und dank der Kampagne werdet ihr auf spätere, deutlich anspruchsvollere Kämpfe ausgiebig vorbereitet.

Einzig das ansehnliche Effektgewitter macht dem Spielspaß immer wieder einen Strich durch die Rechnung. Viele Sequenzen sind zu lang und lassen sich nicht überspringen, außerdem lenkt der Terror auf dem Bildschirm davon ab, die verschiedenen Balken sowie den Gegner ordentlich im Blick zu behalten. Hinzu kommen ein überflüssiger Hub und eine Grafik, die keinen genaueren Blick verdient. Das Artdesign zwischen Realismus und Comicansatz ist zudem gewöhnungsbedürftig.

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Überblick

Pro

  • 40 spielbare Charaktere
  • tolle Kampfeffekte
  • solider Charaktereditor
  • komplexes Kampfsystem
  • Kampagne dient als Tutorial
  • leichter bis sehr hoher Schwierigkeitsgrad
  • Multiplayer lokal und online

Contra

  • viele und lange Ladezeiten
  • unübersichtlicher Hub
  • Effektgewitter stört Übersicht in Kämpfen
  • Spezialattacken unterbrechen Kampfgeschehen
  • langweilige, unausgereifte Story
  • nur 13 Arenen
  • teils altbackene Grafik

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