Test - Jak X : Jak X

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Wie gut kann ein Rennspiel sein, bei dem die normalen Rennen nur wenig Spaß machen? Diese Frage muss sich 'Jak X' gefallen lassen. Überraschenderweise lautet die Antwort aber: Richtig gut! Warum das so ist, erklärt euch unser Review des neuen PlayStation-2-Spiels von Naughty Dog.

Die 'Jak'-Reihe hat schon etliche Veränderungen durchlebt: War 'Jak & Daxter' seinerzeit noch ein lupenreines Jump'n'Run, wandelte sich die Serie mit 'Jak 2: Renegade' erst zum Third-Person-Shooter, mit 'Jak 3' dann zum 'GTA'-Klon und jetzt schließlich mit 'Jak X' zu einem waschechten Action-Rennspiel.

'Jak X' ist logischerweise nach den Ereignissen aus 'Jak 3' angesiedelt: Dark Maker ist besiegt und in Kras City kehrt Ruhe ein – zumindest vorerst, denn schon bald geraten Jak und Daxter erneut in eine missliche Lage. Bei der Verlesung von Krews Testament trinken sie und ihre Begleiter unwissentlich ein Gift, das ihnen der alte Knacker als kleines Geschenk in die Drinks gemischt hat. Das zugehörige Gegengift bekommen sie nur, wenn sie die Kras City Grand Championship gewinnen und Krew ein letztes Mal glücklich machen. Zu allem Übel handelt es sich dabei aber um keine simple Rennmeisterschaft, sondern einen Wettbewerb auf Leben und Tod: Nicht nur ordentliche Fahrkünste, sondern auch sehr gute Fähigkeiten an den Waffen sind gefragt, um Medaillen und Pokale zu erlangen.

Viel Abwechslung

Die Kras City Grand Championship unterteilt sich in vier Cups, die wiederum aus verschiedenen Strecken und Arenen zusammengesetzt sind. Für jeden Schauplatz stehen zudem mehrere Events zur Auswahl, die ihr nach und nach freischalten müsst. Dazu sammelt ihr so genannte Medaillenpunkte nach einem ganz einfachen System: Für einen Sieg bekommt ihr drei Punkte, für einen zweiten Platz zwei und für einen dritten Platz noch einen Punkt. Wer Vierter, Fünfter oder gar Sechster wird, geht dagegen leer aus.

Gefahren wird die Meisterschaft mit verschiedensten Fahrzeugen, die sich gegen erspielte Punkte auch aufrüsten lassen: Schnellere Motoren und bessere Panzerung sichern euch erhöhte Chancen auf den Sieg. Auf den Strecken verstreut liegen zudem etliche Power-ups, die euch einen Nitroschub, volle Energie, offensive Waffen, wie etwa Raketen, und defensive Waffen, z. B. Minen, einbringen.

Die Vielfalt der Events in 'Jak X' ist enorm. Neben den normalen Streckenrennen, in denen es darum geht, möglichst schnell zwei bis drei Runden zu drehen, gibt es unter anderem echte Deathmatches und Todesrennen, die an den Road-Rage-Modus aus der 'Burnout'-Reihe erinnern: In einer vorgegebenen Zeit müsst ihr möglichst viele Fahrzeuge abschießen, die immer wieder vor euch auftauchen. Ähnlich spielt sich der Rush-Hour-Modus, nur dass ihr hier keine flüchtenden Autos jagt, sondern möglichst viele Geisterfahrer mitnehmen müsst, die euch entgegenkommen. Bei den Einfrier-Rallyes geht es hingegen darum, eine Strecke innerhalb einer vorgegebenen Zeit zu fahren. Zeitstoppende Items, die ihr aufnehmen könnt, helfen euch dabei. Und das ist noch lange nicht alles: Deathmatch-Varianten, wie Schlachten um Artefakte oder Monsterjagden, und Rennen mit leicht abgeänderten Regeln sorgen für unglaublich viel Abwechslung, die von keinem Konkurrenten erreicht wird.

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