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Preview - GTFO : Angespielt: Left 4 Dead mit Alien-Vibe

  • PC
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Ein paar ehemalige Payday-Entwickler haben sich selbständig gemacht und ein neues Studio gegründet. 10 Chambers Collective stellte GTFO erstmals vor zwei Jahren im Rahmen der Game Awards vor. Nun ist Version 0.1 auf Steam erschienen. Auch wenn der kooperativ spielbare Horror-Shooter noch einen weiten Weg vor sich hat, das Potenzial ist bereits erkennbar.

GTFO ist so Early Access, wie ein Spiel nur sein kann. Das erkennt ihr schon an der Tatsache, dass es aktuell kein Matchmaking gibt. Stattdessen wird an einen Discord Server verwiesen. Dabei solltet ihr unbedingt mit weiteren Spielern losziehen, denn GTFO ist erbarmungslos schwer. Aber worum geht es eigentlich?

Ihr schlüpft in die Rolle von Gefangenen, die mit der Aufgabe betraut werden, komplexe Untergrundstrukturen zu erkunden und Artefakte zu finden. Das gestaltet sich keineswegs als Spaziergang, denn in den dunklen Gängen lauern überall todbringende Gefahren in Form von abscheulichen Kreaturen.

Left 4 Dead lässt grüßen

Die Erkundungstouren durch die schlecht beleuchteten Räume und Hallen erinnern sofort an Valves Koop-Klassiker Left 4 Dead. Das liegt auch daran, dass ihr mit jedem Neustart einen leicht veränderten Spielablauf erlebt. Zwar bleibt das Missionsziel gleich, doch die Orte, an denen ihr die erforderlichen Missionsgegenstände findet, variieren von Versuch zu Versuch, ebenso die Verteilung der Gegner.

Das gibt der knackigen Shooter-Erfahrung gerade so viel Unberechenbarkeit, dass ihr euch niemals sicher fühlen könnt, auch wenn ihr mit der Zeit mit dem Areal vertrauter werdet. Daher ist taktisches Vorgehen von größter Wichtigkeit. Je nach gewählter Ausrüstung könnt ihr Geschütztürme aufstellen, Feindkontakte per Ortungsgerät vorherahnen oder mit dem Klebegewehr die Umgebung vollkleben, um die ekelerregenden Geschöpfe zu verlangsamen. Schon vor Missionsstart solltet ihr euch also gut absprechen und eine gesunde Mischung aus verschiedenen Werkzeugen und Waffen mitnehmen.

Zwischen Planung und purem Chaos

GTFO wirft euch nicht einfach eine Monsterhorde nach der anderen vor die Mündungen, sondern setzt euch nur vereinzelt unter Druck. Zum Beispiel wenn ihr euch vor einem verschlossenen Tor versammeln müsst, der Alarm losgeht und dadurch die Gegner hellhörig werden. Zum einen müsst ihr euch nun gegen die Monster verteidigen, zum anderen versuchen, den Alarm zu deaktivieren, indem ihr auf die zugehörigen Schalter im Boden tretet. Diese Momente fühlen sich extrem intensiv an, geben aber vorher auch genug Zeit, um sich darauf einzustellen. GTFO wird niemals unfair.

GTFO - Early Access: Explaining the Rundown Trailer
Der kooperative Action-Horror-Shooter GTFO erhält im Rahmen des aktuellen Early Access regelmäßig neue Missionen spendiert.

Einige clevere Ideen stechen in GTFO schon jetzt hervor. Zum Beispiel die Karte, auf der jeder Spieler Markierungen einzeichnen kann. Besonders hilfreich, wenn man sich absprechen möchte. Dort seht ihr auch die Symbole für Truhen und Schränke, die wertvolle Utensilien beinhalten.

Außerdem findet ihr vereinzelt Computerterminals in der Umgebung, mit denen ihr interagieren könnt. Die zeigen an, in welchen Abschnitten ihr Gegenstände wie Medipacks, Munitionstaschen oder Schlüsselkarten zum Fortschreiten der Kampagne findet. Damit minimiert ihr die sprichwörtlíche Sucherei nach der Nadel im Heuhafen.

Erst der Anfang

Abgefahren ist der Plan der Entwickler, die Kampagne mit der Zeit auszutauschen. Das bedeutet: Die Level, die ihr jetzt spielen könnt, werden irgendwann durch andere ersetzt, was zwar den Spielinhalt grundsätzlich limitiert, ihn dafür aber regelmäßig frisch hält.

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