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News - Grand Theft Auto VI : Rockstar könnte es unabsichtlich bestätigt haben!

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In der Vergangenheit gab es scho häufig Gerüchte um das nächste Grand Theft Auto, doch offiziell bestätigt hat Rockstar Games die Fortsetzung weiter nicht. Eben das könnte nun aber eher ungewollt geschehen sein, denn das Entwicklerstudio steht mal wieder wegen Steuervergünstigungen in der Kritik.

Schon in der Vergangenheit wurde Rockstar Games in Großbritannien dafür kritisiert, kaum Steuern zu zahlen und noch dazu erhebliche Vergünstigungen in Anspruch zu nehmen. Und auch jetzt ruft der gleiche Sachverhalt wieder Taxwatch UK erneut auf den Plan.

Taxwatch UK hat sich die von Rockstar veröffentlichten Geschäftszahlen in steuerlicher Hinsicht einmal genauer angeschaut und in diesem Kontext festgestellt, dass der Entwickler auch im Jahr 2018/2019 wieder Steuererleichterungen in erheblichen Ausmaß in Anspruch genommen hat. Den Erhebungen von Taxwatch nach macht das Unternehmen derzeit ein Gesamtvolumen von 37 Prozent aller Steuererleichterungen in Englands Spieleindustrie aus - ein neuer Spitzenwert. Allein in den vergangenen vier Jahren seien Rockstar aus dem Programm demnach 80 Millionen Pfund zugeflossen, eine Unternehmensbesteuerung fand darüber hinaus - trotz mitunter sehr großer Gewinne - nicht statt.

"Es kann nicht die Absicht der Regierung sein, ein Schema zu verabschieden, nach dem große Anteile des VGTR-Budgets an nur eines und noch dazu extrem profitables Unternehmen ausgeschüttet werden", kritisiert Taxwatch UK und spricht sich für eine Reform aus. Der komplette Bericht stellt dabei - und da wird es für Spieler interessant - einen Bezug zum nächsten GTA her.

Grund: Um Geld bzw. Steuererleichterungen aus diesem Programm zu erhalten, müssen Unternehmen ihre Spiele als "Culturally British" registrieren. Dass Rockstar Geld erhält, kann deshalb nur mit einem neuen GTA in Verbindung stehen, denn eine andere Spielereihe hat Rockstar schlicht nicht entsprechend angemeldet. Die Steuererleichterungen dürften damit auf direktem Wege in die Produktion von GTA 6 geflossen sein.

"Da VGTR in direkter Verbindung zu Produktionskosten steht, deutet die große Inanspruchnahme auch auf die Größe des nächsten Rockstar-Titels hin, der voraussichtlich deutlich mehr als die 137 Millionen Dollar kostet, die für GTA 5 ausgegeben wurden", heißt es in dem Bericht weiter.

Rockstar selbst hat sich zu dem Bericht von Taxwatch UK zwischenzeitlich geäußert und lässt die Kritik weitestgehend abperlen. Die enthaltenen Informationen entkräftet man dabei nicht einmal. Vielmehr verweist man darauf, dass die Gelder dazu verwendet wurden, über 1.000 Jobs in Großbritannien rund um London, Lincoln und Yorkshire sowie auch Schottland zu schaffen und hochqualifiziertes Personal mit langfristigen Arbeitsstellen auszustatten. Damit leiste man auch einen erheblichen Beitrag zur britischen Wirtschaft und somit auf anderem Wege zu Steuereinnahmen.

"Video Game Tax Relife (VGTR) ist eine in die Zukunft gerichtete Politik, die zeigt, dass Großbritannien die Wichtigkeit von Spielen als führende kreative Industrie erkannt hat. Wir wissen, dass VGTR einen großartigen Rückfluss für das Investment des Steuerzahlers liefert. Für jedes Pfund, das in die Spieleindustrie via VGTR investiert wird, werden vier Pfund Bruttowertschöpfung in die Wirtschaft geschaffen", so Rockstar.

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