Special - GTA 4: Nachbetrachtung : Problem erkannt, Problem gebannt?

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Beim Ausführen von Grand Theft Auto 4 würde euch eure harte Ware am liebsten erwürgen. Ganz besonders drücken ATIs Grafikkarten zu, da sie zum Launch des Actionkrachers die meisten Probleme plagten. Aber nicht nur das, abgesehen vom Performance-Fresswahn nagten jede Menge Käfer am Ausnahmespiel. Vor allem wegen Abstürzen meldeten sich genervte Zocker auf unser erstes Special.

Bis heute haben Grafikschmieden und Rockstar Games drei Updates unters Volk gemischt – je ein Grafiktreiber und ein Patch. Deswegen schnappen wir uns erneut den PC-Blockbuster und drücken ihn in unsere Testrechner. Wurden die Bugs vergiftet? Saugt GTA 4 immer noch sämtliches Leben aus der Hardware? Wir verraten euch den aktuellen Status und wie ihr mit einem Trick mehr Frames herauskitzeln könnt.

Die Updates als Download

Großbaustelle ATI: Was hat sich geändert?

Die richtig gemeinen Krankheiten konnten wir damals nicht sofort nachvollziehen. Erst im späteren Verlauf des Härtetests stürzten die roten Bilderbomber ab oder wollten uns überhaupt nicht ins Spiel lassen. Nvidia-Geschöpfe blieben hingegen weitgehend verschont. Um wütende Fans zu beruhigen, hauten alle Beteiligten in die Tasten und warfen einen frischen Catalyst-Treiber (so heißt der Grafiktreiber von ATI) und den ersten Patch in die pöbelnde Menge. Behebt das Erste-Hilfe-Paket die technischen Macken?

Jein, einige hartnäckige Insekten zerschmettert das Pflasterduo, andere können sich widerspenstig wehren. Wenigstens den Hauptpunkt scheinen ATI und Rockstar mit einem effektiven Notfallplan abzuarbeiten: die Startprobleme. Ausschlaggebend für die Beseitigung ist ein neues Startverhalten, von dem Systeme mit AMD- und Intel-Prozessoren profitieren. Beim Erstausführen von Grand Theft Auto 4 in Kombination mit dem Patch und dem Catalyst 8.12 öffnet sich nun das Fenster mit einer Auflösung von 800x600 Pixeln – vorher wollte es immer direkt eure Bildschirmauflösung übernehmen, was letztendlich zum bekannten Totalausfall führte.

Pixelige Schatten und fehlende Kantenglättung unverändert

Die Änderung fällt kaum auf, erweist sich trotzdem als wirksam. Ihr könnt nach dem Erststart in die Optionen wechseln und dort die gewünschte Auflösung festlegen. Die bleibt glücklicherweise selbst dann bestehen, wenn ihr die Grafikkarte austauscht. Nur die Render- und Texturqualität müsstet ihr beim Wechsel neu einstellen, wobei das wohl das kleinste aller Übel sein dürfte. Getestet haben wir die Neuerungen mit zahlreichen ATI-Erzeugnissen, unter anderem mit der Radeon HD4870, HD4870 X2, HD4850, HD4830 sowie älteren Baujahren der Marke HD3870, HD3850 und HD3870 X2. Tatsächlich scheint zumindest dieser Käfer vom Tisch zu sein.

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