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Test - Gran Turismo 7 : Test: Das beste Gran Turismo seit Jahren

  • PS5
  • PS4
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Greift zu, wenn...

… ihr ein Gran Turismo sucht, das zur alten Stärke gefunden hat.

Spart es euch, wenn...

… ihr von einer Rennsimulation körperlose Rennen und echte Ettikette auch im Einzelspieler-Anteil erwartet.

Fazit

Denis Brown - Portraitvon Denis Brown
Nach Jahren Abstinenz wieder an der Spitze der Konsolen-Sims

Endlich wieder ein Gran Turismo mit einer numerischen Fortführung. Kein Sport, kein Prologue oder sonstige Sperenzchen, sondern guter alter Car-Porn, wie wir ihn mögen, verpackt in einem klassischen Simcade-Gewand. In meinen Augen hat Polyphony dank der neuen Karriere-Struktur endlich wieder zur alten Stärke gefunden und das beste Gran Turismo seit Jahren abgeliefert. Ein wahnsinnig tolles Rennsport-Erlebnis mit allem, was dazugehört: 425 grandios modellierte Autos, 36 Strecken in über 90 Varianten, dynamisches Wetter, Nachtfahrten, Regen und jeder Menge spielerischer Abwechslung dank diverser Rennmodi. Ganz zu schweigen vom besten Physikmodell seit Bestehen der inzwischen 25 Jahre alten Serie. Zweifellos wird dieses Spiel sowohl auf der PlayStation 4 als auch auf der PS5 zu den meistverkauften Games der kommenden Monate gehören.

Es gibt viele Details, die noch immer etwas altbacken wirken. Etwa dass die Menüstruktur ziemlich umständlich erscheint, weil man immer wieder aus den Ansichten gewisser Spielmodi zurückklicken muss. Warum kann man nach einem gewonnen Lizenztest nicht einfach per Klick zum nächsten springen? Warum muss man für das Wechseln des Autos ein extra Menü besuchen, wenn eine Leiste am oberen Bildschirmrand doch genau zeigt, welches Modell man ausgesucht hat und sich genau dort eine Wechsel-Option anböte?

Solche Dinge benötigen im nächsten Teil der Serie dringend einer Modernisierung, denn trotz ultraschneller Ladezeiten dank SSD auf der PS5 sind das unnötig nervige Kleinigkeiten. Unterm Strich haben Anmerkungen dieser Art aber wenig Gewicht. GT 7 stellt in meinen Augen ein Kunstwerk dar, das vor allem optisch jedem anderen Rennspiel davonfährt. Nicht zwingend auf der Strecke, denn die Kurse neigen trotz toller Beleuchtung noch immer ein wenig zur Sterilität, zumal bis auf Tokio keine einzige Stadtstrecke das Portfolio ziert. Aber beim Autosvergöttern steht Polyphony mit GT 7 außer Konkurrenz. Schade nur, dass eine Online-Verbindung ohne nachvollziehbaren Grund vorausgesetzte wird – selbst im Einzelspieler-Anteil.

>> Top 10 Rennspiele: Die besten Racer <<

Überblick

Pro

  • Car-Porn der Extraklasse
  • überarbeitete Fahrphysik
  • viel Abwechslung dank 36 Strecken
  • Rückkehr klassischer Fantasiestrecken
  • geniale dynamische Streckenbeleuchtung durch Tageszeiten
  • optionales Raytracing in Auto-Präsentationen und Replays (PS5)
  • 425 schön modellierte Autos
  • neues unterhaltsames Karriereprinzip
  • optisch wie spielerisch hervorragende Regen-Implementierung
  • abwechslungsreiche Sonderherausforderungen
  • knackige Lizenztests
  • Sport-Modus und Online Rennen mit vielen Optionen
  • sehr schnelle Ladezeiten (PS5)

Contra

  • altbackene Menüstruktur
  • schwacher Soundtrack
  • wenig begeisternde Musik-Rallye
  • Online-Zwang auch im Einzelspieler-Anteil
  • Streckendetails etwas steril
  • viel Grind durch wenig monetäre Belohnung
  • Ingame-Geld durch Echtgeld Transaktionen
  • kein Fahrerlevel, stattdessen Sammlerlevel
  • weniger als ein Drittel der Strecken unterstützt Regen-Rennen
  • keine Cockpitperspektive ohne eingeblendetes Lenkrad

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