Test - Ghost Squad : Kurzweilige Lightgun-Ballerei

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Die Kugeln zischen knapp an der Uniform vorbei, während das monotone Hämmern des eigenen Maschinengewehrs in den schweißgetränkten Händen kaum einen Gedanken an die Gefahr zulässt: So sollten sich Lightgun-Shooter anfühlen und Arcade-Automaten haben in dieser Beziehung ihren ganz besonderen Reiz. Man kann das Gewehr anfassen und taucht noch tiefer in das Geschehen ein als bei manch vergleichbarem Titel. Dieses Erlebnis gibt es natürlich längst auch auf den verschiedensten Konsolen und gerade auf Nintendos Familienpaket Wii kommt jetzt Nachschub. ’Ghost Squad’ heißt der Automatenklassiker, der mit dem Zapper für einen Adrenalinschub vor dem heimischen Fernseher sorgen soll.

Zapper-Pflicht?

Eines vorweg: Das Spiel kann natürlich auch ohne Nintendos neuen Lightgun-Zapper gespielt werden. Die Steuerung ist dann sogar etwas präziser und reaktionsschneller zu handhaben, aber mehr Spaß macht das Spiel definitiv mit der Zusatz-Hardware.

Ihr habt die Wahl zwischen einem Trainingsmodus, einem Partymodus und einem erweiterten Arcade-Modus. Während ihr beim Training die Handhabung des Zappers üben könnt und im gelungenen Multiplayer-Modus gemeinsam ballert, wollen wir uns gleich dem Arcade-Modus zuwenden. Er stellt den Kern des Spiels dar und umfasst insgesamt drei Missionen. Das klingt nicht gerade üppig, und das ist es auch nicht – was aber nicht so viel ausmacht, wie ihr später sehen werdet.

Stillgestanden

Zunächst einmal dürft ihr euch einen eigenen Rekruten basteln, der jedoch kaum individualisiert werden kann. Das stört aber ein Mitglied der Elitetruppe Ghost-Squad nicht, denn eure Uniform verdeckt sowieso den ganzen Körper. Mit Erfolgen in den Missionen könnt ihr neue Uniformen freischalten und so für ein individuelles Äußeres sorgen. Zudem erhaltet ihr zu Beginn den Rang des Gefreiten zugewiesen, denn Beförderungen müsst ihr euch bei der Ghost-Squad erst einmal verdienen. >>

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