Test - Flatout: Ultimate Carnage : Da fliegen die Fetzen im Sekundentakt

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Ein Jahr nach der Frischzellenkur von 'Flatout 2' für die Xbox 360, genannt 'Flatout: Ultimate Carnage', veröffentlichen Entwickler Bugbear und Publisher Empire endlich auch eine PC-Version. Exklusivabkommen sei Dank. Wie wurde die Zwischenzeit genutzt?

Kritische Beobachter werden als Erstes die Schachtel beschnuppern, um dem Mief der Abzocke auf die Schliche zu kommen. Schon die Konsolenversion bot viel Content, der so schon beim viel älteren 'Flatout 2' eingebaut war - und doch einiges mehr. Bahnbrechende zusätzliche Inhalte dürfen Käufer der PC-Version von 'Ultimate Carnage' nicht erwarten. Dafür aber an aktuelle Erwartungen angepasste Grafik, die wesentlich mehr zerstörbare Objekte und detailliertere Texturen bietet. Immerhin. Außerdem gibt es gerade in Deutschland noch eine Menge Spieler, die keine Konsole besitzen und somit jedes neue PC-Spiel mit Handkuss begrüßen. Von daher hat 'Flatout: Ultimate Carnage' als PC-Version ohne Frage eine Daseinsberechtigung. Auch wenn wir alle ein bisschen länger warten mussten.

Der Brecher unter den Rennspielen

Fakt ist, dass in keinem Rennspiel dermaßen die Fetzen fliegen. Rasant geht es über Stock und Stein durch amerikanische Canyons, Wälder und Städte. Alles fiktiv und nicht der Realität entsprechend. Am spannendsten ist die Hatz durch einen Flugzeugfriedhof, der nette Abkürzungen bietet. Sich durch Bretterzäune, Reifenstapel und Gewächshäuser zu wühlen, bringt ordentlich Nitro in den Tank, sodass wir uns selbst durch das Fabrizieren von Kleinholz einen kleinen Vorteil verschaffen können. Der Schwierigkeitsgrad wurde im Vergleich zur Konsolenschwester ein wenig herabgesetzt, sodass auch Anfänger nicht schon nach den ersten Rennen frustriert ins Lenkrad beißen.

Eigentlich könnte man erwarten, dass nach so langer Wartezeit alle Aspekte des Spiels auf den PC und seine Eigenheiten angepasst sind. Leider ist dies nicht in jeder Hinsicht geglückt. In den Menüs tauchen ständig die Buttons des Xbox-Controllers auf und wir dürfen umständlich durch die Scroll-Menüs manövrieren. Besonders gespannt waren wir auch auf die Force-Feedback-Effekte, die noch in der vor wenigen Wochen eingegangenen englischen Version nicht enthalten waren. Das machte uns schon stutzig und leider war die Besorgnis nicht ganz unbegründet.

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