Preview - Flatout: Ultimate Carnage : Zu Besuch in Finnland

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Zwei Millionen verkaufte Exemplare der 'Flatout'-Serie. Das ist eine Hausmarke, die nicht jedes Rennspiel für sich verbuchen kann. Bisher gab es den aktuellen Teil 'Flatout: Ultimate Carnage' exklusiv für Xbox 360. Zeit, sich den Entwicklungsstand der PC-Version anzuschauen. Wir haben die Entwickler in Finnland besucht und durften einige genüssliche Stunden mit dem heißen Arcade-Racer verbringen.

Die spinnen, die Finnen

Rentier am Spieß, Bärenfleischfrikadellen (Bruno-Freunde bitte nicht entsetzt aufheulen) und kaum ein Kaffee auf der Speisekarte ohne Alkohol. Dazu einen Wodka als Aperitif, einen für zwischendurch aus dem traditionellen Holzgefäß und einen für hinterher. Trinkfest sind sie, die Finnen, und guten Musikgeschmack haben sie auch. Immerhin durften wir in einer angesagten Kneipe miterleben, wie ein Lederhosen-Quartett Oktoberfeststimmung verbreitete und die Einheimischen zu „Ein Prosit" johlend auf den Tischen tanzten. Der Besuch bei Bugbear in Helsinki wird in mehrerer Hinsicht im Gedächtnis bleiben. Vornehmlich jedoch wegen des Spiels, weswegen wir uns eigentlich in den hohen Norden aufmacht hatten.

Flatout: Ultimate Carnage

'Flatout: Ultimate Carnage' soll schon bald endlich auch auf dem PC erscheinen und dabei eine ebenso gute Figur machen wie die Xbox-360-Version vor gut einem Jahr. Aufgrund von Exklusivrechten mussten PC-Besitzer leider etwas länger warten. Wir spielten ausgiebig Probe und waren mehr als angenehm überrascht. Während andere Konsolenportierungen eher lieblos daherkommen, zeigt Bugbear, dass man sich an seine PC-Wurzeln erinnert und alles daran setzt, dass das einmalige Spielgefühl auch auf dem Monitor voll zur Geltung kommt.

In keinem Rennspiel fliegen mehr Fetzen, und das gilt für die PC-Version umso mehr. Auf den Strecken, die sich durch Canyons, Wälder und urbane Umgebungen schlängeln, liegen tausende Objekte auf und neben der Strecke. Glas splittert, es werden Reifenstapel umgefahren und im Wald Holzstapel. 50 Prozent mehr Objekte als in der Konsolenversion verspricht Entwickler Bugbear, und das freut uns natürlich sehr.

Hübscher und mehr Details

Nicht nur an der Detailschraube wurde gedreht, sondern an auch an Texturen und Effekten. Mehr Details, höher aufgelöste Pixelteppiche und schönere Beleuchtung der Szenerie fallen sofort ins Auge. Die 45 Fahrzeuge wurden ebenfalls leicht überarbeitet, sodass Karosserien und Schadensmodell noch realistischer wirken. An 'Burnout: Paradise' kommen die Blessuren am Blechkleid nicht ganz heran, aber verstecken muss sich 'Flatout: Ultimate Carnage' auf keinen Fall. Ganz im Gegenteil.

Wird einer der zahlreichen Rennwettbewerbe gestartet, dann bricht im wahrsten Sinne des Wortes die Hölle los. Die Anzahl der Fahrzeuge in Einzelspielerrennen wurde auf zwölf aufgestockt. Kontakt ist ausdrücklich gefordert, denn sonst lädt sich das Nitro nicht so schnell auf. Längere Sprünge und das Zerstören der Umgebung werden den Tank aber auch gut füllen, sodass wir mit Feuer aus den Endrohren Stoff geben können. Wer es übertreibt, wird jedoch bei frontalem Mauereinschlag entweder seinen Crashtest-Dummy durch die Frontscheibe segeln sehen oder das Fahrzeug komplett schrotten.

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