Preview - Fallout 76 : Bethesdas Kreativkampf gegen Atombombentrolle!

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Fazit

Benjamin Kratsch - Portraitvon Benjamin Kratsch
Ambitioniert und durchdacht

Fallout 76 ist extrem ambitioniert, und Bethesda verfolgt große Pläne damit: Todd Howard spricht bereits davon fünf, zehn oder 15 Jahre Content für das Spiel nachzuliefern und die Welt permanent mit neuen Gegenden, Items, Quests und Ideen auszubauen. Wie gut sich das anfühlt? Schwer zu sagen, bisher hat noch keiner das XXL-Fallout gespielt. Je mehr ich davon erfahre, desto mehr will ich Zeit mit der Beta verbringen, die im Oktober startet. Fallout 76 könnte eine Art Anno-1800-Effekt auslösen: Permanent wird optimiert, umbaut und der eigenen Kreativität freien Lauf gelassen.

In Fallout 4 habe ich mich dabei erwischt, sehr lange dieselben Skills auszubauen und identisches Gear zu verwenden, einfach weil es funktioniert. Das Perk-Karten-System hingegen ist so designt, dass wir so viele Spezialisierungen wie möglich mal ausprobieren und auch Karten innerhalb des Teams tauschen. Persönlich hoffe ich sehr, dass die Basen deutlich größer werden dürfen als in Fallout 4, es wäre toll, regelrechte Festungen mit seinen Kumpels hochzuziehen. Etwas unsicher bin ich ob der Quest-Struktur, die weitestgehend auf NPCs verzichten soll. Noch kann ich mir nicht vorstellen, wie sich dadurch die enorme Dichte an Atmosphäre ergeben soll, die diese Serie ausmacht.

Natürlich sind Mikrotransaktionen immer so eine Sache: Hier sollen sie nur kosmetisch ausfallen, damit alle DLCs kostenfrei bleiben können. Ich hoffe allerdings sehr, dass Fallout 76 nicht anfängt sich wie ein Mobile-Spiel anzufühlen, sondern wirklich Triple-A abliefert. Wichtig dafür sind auch die Anti-Troll-Mechaniken, die sehr smart und sinnvoll klingen. Trolle sind das größte Problem jeder Online-Welt, und die Branche braucht dringend innovative Ansätze, um diese Spaß-Killer auszubremsen.

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