Preview - Endzone: A World Apart : Anno in der Post-Apokalypse

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Matthias Grimm - Portraitvon Matthias Grimm
Ein Aufbauspiel, das die Zähne fletscht statt freundlich damit zu lächeln

Drei Stunden habe ich Endzone: A World Apart gespielt und hatte meinen Spaß dabei. Wenngleich es sich auf den ersten Blick betrachtet ähnlich spielt wie eine Partie Anno oder Siedler, fühlt es sich nach kurzer Zeit wie ein Gegenentwurf dazu an: Während man in den genannten Titeln gemütlich kleinen Männlein beim Wuseln zuschaut, schaut man ihnen in Endzone beim langsamen Sterben zu. Wo es sonst immer weiter vorangeht, geht man in Endzone die meiste Zeit über auf dem Zahnfleisch dem sicheren Untergang entgegen.

Das muss man freilich mögen. Der typische Mainstream-Aufbauspieler wird mit Endzone wenig anzufangen wissen, zumal es auf Dauer deutlich komplexer und komplizierter wird als die massentauglichen Genre-Schlachtschiffe. Wer aber schon Frostpunk und Banished mochte oder generell auf Spiele wie Rogue-like und Souls-like steht, die ihre Zähne lieber fletschen als damit freundlich zu lächeln, der sollte Endzone im Auge behalten.

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