News - Electronic Arts : Droht hoher Quartalsverlust & Übernahme durch Apple?

    Von Kommentieren

    Ein kleiner Schock am Morgen, bereitet Kummer und Sorgen. Nun, ganz so schlimm steht es um Electronic Arts zwar nicht, aber wie Reuters berichtet, musste der amerikanische Entwickler und Publisher im vierten Quartal des Geschäftsjahres (Januar 2009 - März 2009) Einbußen von 621 Mio. Dollar verbuchen.

    Schon in den ersten drei Quartalen dieses Geschäftsjahres musste man empfindliche Verluste einfahren. Zusammengerechnet ergaben diese ein Minus von knapp einer Milliarde US-Dollar. Hohe Abschreibungen von 368 Mio. Dollar aus der Handyspiele-Sparte und die Nintendo Wii, deren Trend man verschlafen habe, führten zu diesen Verlusten. Offizielle Zahlen zum abgelaufenen Quartal und Geschäftsjahr werden in Kürze erwartet.

    Allerdings steht schon am vierten Juni die Veröffentlichung von Die Sims 3 an, das ordentlich Geld in die Kassen fließen lassen dürfte. Auch die Sportspiele von EA Sports dürften wie jedes Jahr für finanzielle Erfolge sorgen. Der Spiele-Riese ist also noch weit entfernt von finanziellen Schwierigkeiten, denn die Umsätze sollen im vergangenen Geschäftsjahr mit 4,2 Mrd. Dollar ein neues Rekord-Hoch erreicht haben.

    Für reichlich Diskussionsstoff sorgt derzeit das Gerücht, dass Apple Interesse daran haben soll, den weltweit zweitgrößten Publisher und Entwickler zu übernehmen. Dies meldet Guy Adami von CNBC. Apple könnte damit seine iPhone- und iPod Touch-Plattform zu ernsthaften Gaming-Konkurrenten für Nintendo DS und Sony PSP ausbauen. Entsprechende Bestrebungen, neben kleinen Casual Games, auch mehr vollwertige Spiele über iTunes auszuliefern, existieren schon seit längerem.

    Wie Kotaku berichtet, ist Guy Adami allerdings nicht unbedingt bekannt dafür, mit seinen richtigen Vorhersagen zu glänzen. Ein Kauf von EA würde zurzeit sicherlich im Milliarden-Bereich liegen, was auch für das Unternehmen aus Cupertino kein Pappenstiel wäre. Von daher kann man diese Geschichte vorerst getrost als interessantes, aber nicht wirklich vorstellbares Szenario abstempeln.

    Könnte dichinteressieren

    Kommentarezum Artikel