Test - Dragon Ball Z Budokai 3 : Dragon Ball Z Budokai 3

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Spiele zur Anime-Serie 'Dragon Ball' gibt es mittlerweile reichlich und bisher waren diese meist von eher durchschnittlicher Qualität. Nur eingefleischte Fans konnten sich daran wirklich ergötzen. Doch Bandai und Atari unternehmen mit 'Dragon Ball Z Budokai 3' jetzt einen neuen Versuch, der deutlich besser gelungen ist. Wir sagen euch, wieso das so ist.

Wer das Nachmittagsprogramm eines bestimmten Privatsenders verfolgt, wird vielleicht schon mal die eine oder andere Szene der Anime- und Manga-Serie 'Dragon Ball' zu Gesicht bekommen haben: Eine Reihe ausgefallener Charaktere liefern sich dort meist übertrieben inszenierte Duelle und lassen dabei auch übersinnliche Kräfte zum Einsatz kommen. Sicherlich nicht jedermanns Geschmack, doch der weltweite Erfolg spricht nun mal für sich. In 'Dragon Ball Z Budokai 3' wird die so genannte Buu-Saga fortgeführt und der geneigte Fan mit zahlreichen neuen Features beglückt. Doch auch Leute, die ansonsten nichts mit der Serie und den bisherigen Spielen anfangen konnten, kommen durchaus auf ihre Kosten.

Dragonball pur

Gleich zu Beginn steht ihr zunächst mal vor der Wahl, welchen Modus ihr angehen wollt. Ungeübten Spielern legen wir einige Runden im Trainings-Modus ans Herz, denn die zahlreichen Beat'em-up-Passagen spielen sich ein wenig anders als in vergleichbaren Konkurrenztiteln. Wenn ihr euch als genug gestählt erachtet, könnt ihr beispielsweise ein Weltmeisterturnier starten, bei dem in einem KO-System insgesamt acht Charaktere antreten. Auf Wunsch werden diese von acht menschlichen Spielern übernommen - jeweils zwei nacheinander an der selben Konsole. Neben dem klassischen KO könnt ihr den Gegner aber auch einfach aus der Arena-Begrenzung bugsieren, um zu gewinnen.

Eine Alternative zum Turnier ist der reine Duell-Modus, bei dem ihr euch einen aus zahlreichen Charakteren aussucht und gegen einen Wunschgegner antretet. Die Auswahl der Figuren ist dabei wirklich enorm und umfasst sowohl das 'Dragon Ball Z'- als auch das 'Dragon Ball GT'-Universum - plus die entsprechenden Filme. Jeder Akteur besitzt besondere Fähigkeiten, Stärken und Special Moves. Allerdings müsst ihr viele Charaktere zunächst im Story-Modus freispielen. Ähnlich verhält es sich auch mit den zahlreichen Extras und Boni, die aber nur für eingefleischte Fans der Serie von Interesse sein dürften.

Bau dir deinen Kämpfer

Besagter Story-Modus ist das eigentliche Kernstück des Spiels. Auch hier entscheidet ihr euch zunächst für einen Charakter, der jedoch noch recht schwach auf der Brust ist und mit Stufe 0 quasi ins kalte Wasser geworfen wird. Nun spielt ihr eine Geschichte im 'Dragon Ball'-Universum nach, die je nach gewählter Figur leicht variiert. Allerdings muss man an dieser Stelle ganz klar sagen, dass Außenstehende die etwas lieblos gestalteten Dialoge wohl genauso gut verstehen werden wie die meisten Deutschen einen chinesischen Philosophen - nämlich so gut wie gar nicht. Kenner der Materie freuen sich jedoch über die Masse an bekannten Charakteren und Storyaspekten, die in dieses Spiel gesteckt wurden.

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