Preview - Die Siedler 2: Die nächste Generation : Die Siedler 2: Die nächste Generation

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Ubisoft und Blue Byte haben ein Herz für alle 'Siedler'-Fans: Anstatt einen sechsten Teil der Serie in Angriff zu nehmen, bastelt das Team an einem aufgepeppten Remake der zweiten Episode. Wir haben uns eine aktuelle Version des Aufbauspiels angesehen und sofort war es um uns geschehen.

Wir erinnern uns: Nach dem Release von 'Die Siedler: Das Erbe der Könige' war die Fangemeinde gespalten. Während der eine Teil dem neuen Echtzeitgeplänkel nichts abgewinnen konnte, begrüßten die anderen den mutigen Schritt in eine neue Richtung. Ubisoft nahm sich die Kritik der Nostalgiker jedoch zu Herzen und kündigte zum zehnjährigen Jubiläum der Serie ein Remake des beliebten zweiten Teils an. Doch kann 'Die Siedler 2: Die nächste Generation' auch heute noch die Leute begeistern? Es kann!

Ein Seufzer der Nostalgie

Wir haben uns vor allem die Kampagne des Spiels etwas näher angeschaut, die zumindest teilweise in der vorliegenden Preview-Version enthalten ist. Ein Intro mit hübsch gezeichneten Standbildern erzählt die Story von 'Die Siedler 2: Die nächste Generation': Eine Gruppe römischer Seefahrer kehrt dem verdorrten Heimatland den Rücken, um eine neues Zuhause zu finden. Allerdings geraten sie bei der Überfahrt in ein Unwetter und landen auf einer unbekannten Insel. Es bleibt nur ein Ausweg: Das Eiland besiedeln und erkunden, um über geheimnisvolle Portale letztendlich zum eigentlichen Ziel zu gelangen. Sicher, die Story reißt heutzutage niemanden mehr vom Hocker, doch schon vor zehn Jahren war sie eigentlich nur schmückendes Beiwerk.

Fans der ersten Stunde fühlen sich von der ersten Sekunde an heimisch und verdrücken sicherlich ein paar Tränen der Nostalgie. Zu Beginn habt ihr lediglich ein einzelnes Lagerhaus, das ein paar Rohstoffe beherbergt. Um aber die komplette Insel besiedeln zu können, bedarf es deutlich mehr Nachschub. So beginnt ihr mit dem Aufbau einer florierenden Siedlung. Einem Holzfäller und Steinmetz folgen Sägewerk, Förster und Jagdhaus. Dabei müsst ihr stets den funktionierenden Wirtschaftskreislauf im Auge behalten. So benötigt der Bäcker für sein köstliches Brot Mehl, das die Mühle aus dem Korn des Bauern mahlt. Doch Mehl alleine reicht nicht aus, denn ohne Wasser wird daraus nun mal kein Teig. Solche Abhängigkeiten sind ebenso zahlreich vertreten wie wichtig. Das gilt auch für den Straßenbau: Nur wer ein ausgeklügeltes Straßennetz mit möglichst kurzen Transportwegen errichtet, erfreut sich einer prosperierenden Wirtschaft. Löblich: Noch immer blendet ein Druck auf die Leertaste freie Bauplätze ein, sodass selbst Einsteiger nicht die Übersicht verlieren.

Wasser hat keine Balken

Eifrige Lastenträger transportieren die Waren quer durch die Siedlung – später springen Esel ein. Was aber tun, wenn ein großer See den Weg versperrt? Im Original musste man umständlich einen Pfad die Küste entlang bauen. Diese Zeiten sind jetzt vorbei: Ab sofort errichtet ihr so genannte Wasserstraßen, auf denen Flöße umherpaddeln und die Waren an das andere Ufer bringen – prima. Auch die Schiffe samt Werften und Häfen sind wieder mit von der Partie. In den zehn Missionen der Kampagne steht das Besiedeln der thematisch unterschiedlichen Inseln (Graslandschaft, Berge, Lava etc.) stets im Vordergrund, doch ganz ohne Militär geht es dann doch nicht.

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