Preview - Devil May Cry 5 : Ich liebe es, in Dämonenhintern zu treten

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Eine riesige Dämonenschar, Männer mit frechen Sprüchen und verdammt viel Action: Das sind die Grundzutaten für Devil May Cry 5. Nur wenige Jahre nach den Geschehnissen von Teil 4 steht eine neue Bedrohung auf der Türschwelle, die nur drei Dämonenjäger aufhalten können: Nero, Dante und V. Wir haben den Titel angespielt und verraten euch, ob die Kombination funktioniert.

Der Release-Termin für Devil May Cry 5 rückt immer näher und wird nach dem umstrittenen DmC-Spin-off sehnsüchtig von den Fans erwartet. Die Story beginnt einige Jahre nach der von Teil 4 und lässt euch auf gleich drei professionelle Dämonenkämpfer treffen. Zwei davon sind bereits aus der Reihe bekannt: Nero und Dante. Während wir den wohl bekanntesten Demon-Hunter nur kurz spielen konnten, haben wir viel Zeit mit Nero und seinem maschinellen Arm verbracht.

Der Devil Breaker

Da er damals (Achtung, Minispoiler!) seinen Unterarm verlor, ersetzt er ihn jetzt eben mit einem Technik-Gadget, das ironischerweise über eine Selbstzerstörungsfunktion verfügt. Der maschinenähnliche Arm ergänzt seinen Kampfstil um einige Extras, was die Fights schnell und dynamischer wirken lässt. Mithilfe seines Devil Breakers kann er sich nämlich nah an große Gegner heranziehen oder die kleinen Mobs einfach zu sich schleifen, um ihnen dann so richtig auf die Mütze zu geben. Ein frecher Spruch darf hierbei natürlich niemals fehlen.

Wie man Action in Slow Motion macht

Erreicht ihr nach wenigen Spielminuten das Intro, erlebt ihr Nero und seine Partnerin gemeinsam im Kampf gegen die Dämonen. Obwohl sie als Technikfreak eher im Hintergrund steht und zigarettenrauchend neue Arme für Nero herstellt, kann sie auch ordentlich austeilen. Aber nicht, wie ihr jetzt denkt. Sie schwingt sich einfach hinter das Steuer ihres Fahrzeugs und rammt sich den Weg durch die Gegnerwellen frei. Währenddessen springt Nero aus dem Wagen und bekämpft die Dämonen auf seine Weise. Und da ihr euch in einem Intro befindet, natürlich in perfekter Qualität und Zeitlupe, damit ihr die volle Action auch bloß nicht verpasst. Nie war Slow Motion cooler!

Hier trefft ihr auch auf die beiden anderen Charaktere, die ihre Kräfte an den Dämonen auslassen. Mit dabei ist ein bisher völlig unbekannter Mann: V. Der schwarzhaarige Kämpfer mit der Kleidung im selben Farbton läuft leicht gebückt, trägt einen Gehstock bei sich und erinnert optisch an eine eher depressive Figur. Doch lasst euch von seinem Look nicht täuschen, V hat mehr auf dem Kasten, als man zunächst denkt. Seine poetische Seite kommt vor allem in den Gesprächen mit seinen dämonischen Kampfhaustieren zum Vorschein, die übrigens ebenfalls sprechen können.

Der Mysteriöse: V

Die schattenhaften Gestalten sind die ständigen Begleiter von V und erledigen den Großteil seiner Kämpfe für ihn. Während Shadow und Griffon, so die Namen der Raubkatze und des Vogels, an vorderster Front auf die Dämonen einschlagen, bleibt V möglichst weit im Hintergrund. Der bleiche Kämpfer ist im Nahkampf kaum zu gebrauchen. Seine Spezialität ist der Finisher-Move, sobald ein Gegner durch die Haustiere genügend geschwächt ist. Steht euch ein besonders harter Widersacher gegenüber, raten wir dazu, die Spezialfähigkeit von V auszupacken: das Rufen eines weiteren Dämons. Ein bisschen wie ein riesiger Golem sieht er aus, der gute Nightmare.

Er macht nicht nur ordentlich Schaden, sondern dient zusätzlich als Reittier für V, dessen Haarfarbe sich während des Erscheinens seines neuen Spielgefährten kurz zu Weiß ändert. Warum? Keine Ahnung – in unserer kurzen Spielsitzung konnten wir noch lange nicht hinter alle Geheimnisse des mysteriösen Charakters kommen. Dafür können wir euch berichten, dass die Steuerung von V und seinen Schattenbiestern zunächst unglaublich schwierig aussieht – sich aber sehr intuitiv aneignen lässt. Während ihr mit dem Stick den Dämonenjäger möglichst weit weg von den Gegnern haltet, ist je eine Taste für Griffon und Shadow reserviert.

Sie greifen nur an, wenn ihr es ihnen befehlt. Fühlt sich zunächst knifflig an, geht aber schnell in Fleisch und Blut über. Man möchte intuitiv mit V zuschlagen, schließlich hat er ja einen Stock in der Hand! Aber vergesst nicht, dass er lediglich für Finisher gedacht ist, vorher verursacht ihr damit keinen Schaden und begebt euch nur unnötig in die Gefahrenzone nah bei den Gegnern.

Ein Trio gegen einen Baum

Aber warum kämpfen wir uns eigentlich wieder durch die Straßen, fragt ihr euch? Die Antwort ist so einfach wie kurios: Ein riesiger, dämonischer Baum taucht auf und bringt neben jeder Menge Hunger auf Menschen, die er mit seinen Ranken aufspießt, auch eine ganze Schar Dämonen mit. Die beiden Dämonenjäger Nero und V tun sich zusammen und haben noch einen weiteren Kämpfer im Gepäck, der das Trio komplettieren soll: Dante. Er ist legendär, wahnsinnig stark und aufgrund seiner großen Auswahl an Skills und Waffen die optimale Ergänzung für das Team.

Das Cameosystem

Gemeinsam sollten sie in der Lage sein, die neue Bedrohung zu besiegen. Ob die Herren das schaffen, wollen wir an dieser Stelle unbeantwortet lassen. Ab Mitte März könnt ihr das in Devil May Cry 5 nämlich selbst herausfinden. Damit ihr jederzeit euer Bestes gebt und mit möglichst coolen Kombos auf die Gegner einschlagt, hat sich Capcom übrigens etwas ganz Besonderes einfallen lassen: das Cameosystem. Wie bei Cameoauftritten bekannter Schauspieler in Filmen kann es sein, dass ihr eure Freunde im Hintergrund jagen seht.

Dafür nimmt DMC5 Aufnahmen von Kämpfen anderer Spieler eurer Freundesliste und projiziert sie wie die Schemen in Dark Souls in den Hintergrund mancher Levelabschnitte, sodass ihr sie beobachten könnt. Das spornt zusätzlich an, schließlich möchte sich niemand vor seinen Freunden blamieren, oder? Gefällt euch die Performance der anderen, könnt ihr es mit einem „Stylish!“ kommentieren, was ihnen Punkte bringt, die sich im Shop einlösen lassen. Sollte euer engster Freundeskreis unverständlicherweise nicht Devil May Cry 5 spielen, müsst ihr nicht auf die Hintergrundaction verzichten. In diesem Fall werden einfach Aufnahmen von Spieldurchläufen der Entwickler eingeblendet.

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