News - Death Stranding : Kojima: Spiel eine Metapher auf Trump

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Laut Hideo Kojima kann sein neues Werk Death Stranding als Metapher auf Trump, die USA und die EU verstanden werden.

Auch wenn sich die Geschichte von Death Stranding wenige Wochen vor dem Release am 8. November noch weitestgehend in den Schatten liegt, hat sich Hideo Kojima zum letzten Trailer geäußert, um ein wenig Licht ins Dunkel zu bringen. Der Trailer skizziert eindeutig die Idee gespaltener Menschen. Im Interview mit Game Informer hat Kojima noch einmal deutlich gemacht: "Es geht um Amerika." Zwar wurde die Karte etwas angepasst, sodass sie die USA nicht korrekt abbilden, doch trotz der Anspielung möchte der Entwickler, dass Spieler sich an den Ort erinnert fühlen, an dem sie selbst sind.

"Natürlich spielt es in der Zukunft, jeder ist über das Internet miteinander verbunden, aber trotzdem sind alle voneinander getrennt. Auch das ist eine Art Metapher." In Death Stranding ist es eure Aufgabe als Sam das Land mit einem großen Netzwerk zu verbinden, das jenen zur Verfügung steht, die sich den United Cities of America anschließen. Dadurch entsteht eine Kluft zwischen jenen, die mit dem Netzwerk verbunden sind und jene, die es nicht sind. Dies soll eine Parallele zu aktueller Politik sein.

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"Wer sich mit dem Netzwerk verbindet, hat Zugriff auf UCS-Dienste, zur selben Zeit greifen sie aber auch rund um die Uhr Informationen ab. Es ist wie 1984. Manchen Menschen gefällt diese Ideevielleicht nicht und sie denken sich 'Ich werde mich nicht den UCA anschließen, wir werden nicht dasselbe noch einmal tun', wie bei Trump oder der EU, solche Dinge. Es ist eine Metapher." Es scheint in Death Stranding unter anderem also auch um den Widerstand gegen größere Systeme zu gehen.

Death Stranding - TGS 2019 Briefing 4K UHD Trailer
Ein neuer Trailer zu Death Stranding von der Tokyo Game Show 2019.

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