Preview - Days Gone : Zombie-Assassin's-Creed mit Last-of-Us-Atmosphäre

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Matthias Grimm - Portraitvon Matthias Grimm
Open-World-Epos der großen Gefühle

Dass Days Gone ein ordentlicher bis womöglich gar sehr guter Genrevertreter werden wird, stand eigentlich schon seit seiner Ankündigung auf der E3 2016 außer Frage. Schließlich zieht es mit erkennbar routinierter Hand genau die Register, die als bewährte Klaviatur von Open-World-Spielen schon oft genug eingespielt wurden. Doch genau darin sah ich bislang die größte Gefahr für den PS4-Exklusivtitel: Dass Days Gone letztlich einfach nur runterklimpert, was im Köchelverzeichnis von ähnlich klingenden Titeln wie Red Dead Redemption 2, Far Cry 5 oder Horizon: Zero Dawn lediglich Variation ist. Man stülpe Assassin's Creed ein Zombie-Apokalypse-Setting über, und schon kommt ungefähr Days Gone dabei heraus.

Nach vier Stunden Anspielen sehe ich nun aber ganz deutlich, wodurch sich der Sony-Titel von der Konkurrenz abzuheben gedenkt. Vor allem auf Story, Charaktere, Atmosphäre und Emotionen legt Entwickler Bend Games den Fokus und damit genau auf diejenigen Aspekte, die bei der Ubisoft-Konkurrenz oftmals etwas kurz kommen. Spielerisch erfindet Days Gone das (Motor-)Rad sicherlich nicht neu, legt es aber in mancherlei Hinsicht tiefer, indem es mit dem dynamischen Gegnerverhalten und den vielen Craftingmöglichkeiten eigene Akzente setzt.

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