Komplettlösung - Days Gone : Komplettlösung, Tipps & Tricks, 100% Walkthrough

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Die Apokalypse hat viele Gesichter. In Days Gone sind es hauptsächlich die hungrigen Fratzen der Freaker, aber auch Landbesetzer und andere „Einwohner“ Oregons wollen der Hauptfigur Deacon St. John an die Gurgel. Unsere Komplettlösung hilft euch durch das lange Gemetzel. Wir können euch zwar nicht den Standpunkt jedes einzelnen Gegenstands mitteilen, wohl aber die brauchbarsten Strategien für Kampf und Upgrades innerhalb der Kampagne.

Damit ihr möglichst selbstständig agieren könnt, solltet ihr der Einleitung unbedingt genug Aufmerksamkeit schenken. In den ersten 90 Minuten werden euch alle wichtigen Komponenten des Spiels erklärt. Auf diese Spielmechaniken greift ihr das ganze Spiel über zurück. Zudem solltet ihr folgende Tipps beherzigen.

1. Repariert Nahkampfwaffen

Im Laufe des Abenteuers erhaltet ihr an jeder Ecke neue Nahkampfwaffen – Baseballschläger, Tischbeine, Rasenmähermacheten, Äxte und mehr. Diese Nachkampfwaffen haben jedoch nur eine begrenzte Haltbarkeit. Wie lange sie halten, seht ihr links unten auf dem Bildschirm anhand einer Prozentangabe. Bei Spielbeginn ist es noch relativ egal, welche Waffe ihr nutzt, ihr könnt also nach Belieben wechseln. Später, wenn ihr solche Waffen aufwerten könnt, wird es jedoch lästig und auch gefährlich, sich darauf zu verlassen, dass irgendwo noch eine Waffe herumliegt. Darum solltet ihr aufgewertete Waffen lieber durch das verbauen von Schrott reparieren, statt sie zerbrechen zu lassen.

2. Verbaut Upgrades für Nahkampfwaffen

Freaker sind ungemein widerstandsfähige Gesellen. Selbst mit einem harten Baseballschläger benötigt ihr viele harte Treffer, um sie unschädlich zu machen. Nutzt daher unbedingt Upgrades, sobald ihr könnt. Einen Baseballschläger könnt ihr beispielsweise mit einer Kiste Nägel „verfeinern“. Der erteilte Schaden wächst dadurch erheblich. Noch schöner wäre, einen Baseballschläger per Sägeblatt in eine Axt zu verwandeln. Die eitert verdammt schlecht raus.

3. Durchsucht jeden Polizeiwagen nach Munition

Kugeln für Pistolen und Gewehre sind verdammt knapp. Egal, wie viele ihr findet, die Anzahl der Freaker und anderer Gegner wird euch immer ans Limit bringen. Lasst daher keine Gelegenheit aus, Munition zu sammeln. Munition erhaltet ihr manchmal zufällig beim Durchstöbern verlassener Gebäude oder wenn ihr menschliche, bewaffnete Feinde erledigt, Eine absolut sichere Quelle sind allerdings die Kofferräume von Polizeifahrzeugen, egal ob einfacher Straßenwagen oder SUV. In 95% der Fälle findet ihr in deren Heck eine Schachtel Munition. Trotzdem ist es ratsam, sparsam mit der Munition umzugehen.

4. Nutzt Sprengstoff und Benzin beim Vernichten von Nestern

Das Tutorial in den ersten 90 Minuten des Spiels legt euch Molotowcocktails nahe, wenn es um die Vernichtung der Freaker-Nester geht. Das ist auch in der Regel die einfachste wie effektivste Methode. Allerdings gibt es alternativen. Jede rote Kiste enthält brennbares Material. Egal ob Sprengstoffkiste oder roter Benzin-Nachfülltank. Ein Schuss reicht, um den Behälter zu sprengen. Das solltet ihr zu eurem Vorteil nutzen, damit ihr auf Dauer Komponenten für Molotowcocktails spart. Für die braucht ihr nämlich gleich drei Dinge: Flaschen, Lappen und Kerosin. Die habt ihr oft zu Hand, aber eben nicht immer.

5. Stellt euch niemals Horden, ohne vorher die Umgebung zu erkunden

Freaker-Horden machen euch innerhalb weniger Sekunden fertig, wenn ihr euch einfach vor sie stellt. Ohne Vorbereitung ist das ein Himmelfahrtskommando. Was ihr benötigt sind Waffen in allerbestem Zustand bei genug Munition, sowohl für den Nahkampf als auch auf die Entfernung. Ihr benötigt viel Heilung, und am allerwichtigsten ist, dass ihr die Umgebung kennt. Ihr müsst euch alles, was herumliegt, zunutze machen. Ihr solltet wissen, wo jeder einzelne Benzinkanister herumliegt, wo es Sprengstoff-Kisten gibt, wo ihn notfalls eine neue Nahkampfwaffe bekommt, falls ihr eure aktuelle verliert.

Der Trick besteht darin, immer wieder einzelne Freaker aus der Gruppe zu lösen, oder aber den Schwarm in einen verengten Flur zu locken, sodass ihr sie nacheinander umnieten könnt, ohne überrannt zu werden. Beachtet immer, dass Freaker verdammt gut klettern könnt. Auf dem Dach eines normalen Hauses oder eines NERO-Bumkers seid ihr also nicht sicher. Wohl aber auf der Spitze eines Berghangs. Auf offenem Feld habt ihr dagegen mit normaler Bewaffnung kaum eine Chance. Ihr benötigt eine durchschlagende Strategie. Horden sind bei jeder Tageszeit unterwegs, passt also auf, dass ihr nicht blind in einen Schwarm hineinlauft. Ihr trefft sie allerdings nachts häufiger als tagsüber.

6. Haltet euer Motorrad in Schuss

Es mag lästig sein, das Motorrad ständig zu reparieren – auch weil es immer wieder viel Schrott kostet, den ihr erst auflesen müsst. Dennoch ist das sehr wichtig, denn es wird der Moment kommen, an dem ihr blitzartig die Flucht ergreifen müsst und dann nicht auf jedes Detail der Umwelt achten könnt. Ihr müsst auch mal einen Sprung von einer kleinen Klippe wagen können, ohne dass ihr Angst haben müsst, bei der Landung einen Totalschaden zu erleiden. Es wird beispielsweise der Moment kommen, in dem ihr einfach nur zur nächsten Mission fahrt und plötzlich einer Horde in die Arme lauft. Da ist nichts mit Wenden und abhauen, da könnt ihr nur noch die nächstbeste freie Stelle suchen und Gas geben, sonst hauen euch die Freaker vom Feuerstuhl.

Aber nicht nur Freaker werden euch vom Bock holen. Auch Landbesetzer spannen gerne mal Seile über Straßen oder greifen euch aus einem Hinterhalt an. Oder sie schießen euch mit einem Scharfschützengewehr vom Bock. Wenn ihr euch zu diesem Zeitpunkt nicht gut wehren könnt, sollte zumindest das Motorrad fit genug sein, damit ihr gleich wieder fleihen könnt.

7. Sichert NERO-Stationen, bevor ihr den Strom wiederherstellt.

NERO-Stationen verfügen über digitale Sicherheitsschlösser, die ihr erst öffnen könnt, wenn Strom fließt. Ist in der Regel eine einfache Angelegenheit. Irgendwo in der Nähe liegt immer ein roter Benzinkanister für den Generator herum. Sobald ihr den Strom aktiviert, ertönt jedoch eine sehr laute Warn-Nachricht von Band, die aus den Megafonen auf dem Dach der Station geworfen wird. Sie ist so laut, dass sie alle Freaker in der Nähe anlockt und euch in Gefahr bringt. Im Schlimmsten Fall rückt eine ganze Horde an.

Bevor ihr den Strom zum Laufen bringt, solltet ihr also auf das Dach der Bunker-Kästen klettern und alle Lautsprecher herunterschneiden. DSer Aufwand lohnt sich, denn in den NERO-Bunkern findet ihr immer eine Versorgungsbox mit einem NERO-INJEKTOR. Er verschafft euch (je nach Wahl) mehr Gesundheit, mehr Ausdauer oder erhöhte Konzentration. Daher solltet ihr alle NERO-Stationen aufsuchen und in Gang bringen.

8. Meidet unüberlegte Handlungen bei Nacht

Freaker lieben die Nacht. Sobald es dunkel wird, kriechen sie aus ihren Löchern und sind plötzlich überall zugegen. Ihr könnt buchstäblich keine zehn Meter gehen, ohne einen Freaker zu treffen. Solltet ihr also knapp an Munition oder Heilung sein und somit im Notfall nicht kampfbereit, so empfiehlt es sich eher, ein Lager aufzusuchen und dort zu schlafen, bis der Tag anbricht. Auch in Bunkern findet ihr eine Couch oder ein Feldbett, auf dem ihr Schlaf gewinnt. Leider hilft das eurem Gesundheitszustand nicht, ihr werdet durch Schlaf also nicht geheilt. Aber immerhin geht ihr bei Tag vielen Gefahren aus dem Weg.

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