Test - Conarium : Auf den Spuren von H. P. Lovecraft

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Greift zu, wenn...

… ihr auf düstere Gruselgeschichten im Stil von H. P. Lovecraft steht.

Spart es euch, wenn...

… ihr abwechslungsreiche Rätsel und glaubhafte Charaktere mögt.

Fazit

André Linken - Portraitvon André Linken
Horror ohne Ausdauer

In den Anfangsminuten war ich von Conarium völlig begeistert: Der Spannungsaufbau, die mysteriöse, bedrückende Atmosphäre, die rätselhafte Ausgangslage: Das alles faszinierte mich und ist zudem stimmig in Szene gesetzt. Doch mit zunehmender Spieldauer verflüchtigte sich die anfängliche Begeisterung zusehends. Das schwankende Niveau der Rätsel, die Bedeutungslosigkeit einiger zunächst spannend scheinender Handlungselemente sowie die nicht immer sonderlich präzise Steuerung ziehen das Gesamterlebnis unnötigerweise runter.

Mit etwas mehr Sorgfalt und konsequenterem Storytelling wäre sicherlich ein besseres Adventure aus Conarium geworden. Missraten ist es jedoch keinesfalls und unter Lovecraft-Fans dürfte es durchaus seine Anhänger finden. Der große Wurf ist es jedoch nicht geworden.

>> Ein Jahr des Schreckens: Auf diese 10 Horror- und Zombiespiele freuen wir uns 2019

Überblick

Pro

  • schaurig-schöne Atmosphäre
  • Einflüsse der Lovecraft-Vorlage gut zu erkennen
  • vor allem anfangs spannende Story mit vielen Mysterien

Contra

  • Steuerung mitunter schwammig
  • Niveau der Rätsel schwankt stark
  • anfängliche Faszination verfliegt relativ schnell
  • etwas zu flache Charaktere

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