Test - Call of Duty: Black Ops IIII : Ohne Singleplayer, mit Battle Royale – lohnt sich CoD noch?

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Zombies-Modus: faszinierende Zeitreise

Dritte und letzte Gameplay-Säule von Black Ops 4 ist der Zombies-Modus. Zur Erinnerung: Sei es nun Black Ops 3, Infinite Warfare oder Call of Duty: WWII – vergangene Call-of-Duty-Ableger wurden zum Release stets nur mit einer Zombies-Episode ausgeliefert. Ganz anders Black Ops 4: Hier stehen direkt zum Start gleich vier verschiedene Zombies-Erlebnisse zur Verfügung.

Auftakt der neuen Zombies-Erfahrung ist die sogenannte Chaos-Storyline – ein eigenständiger Handlungsstrang mit vier gänzlich neuen Charakteren. Im Mittelpunkt der verwegenen Truppe steht Scarlett Rhodes, eine junge Frau, deren Vater auf mysteriöse Weise verschwand. Rhodes will diesen Schicksalsschlag natürlich nicht einfach so hinnehmen, weshalb sie ihre besten Freunde Bruno, Diego und Stanton zusammentrommelt, um eine großangelegte Suchaktion durch Raum und Zeit zu starten.

Rom, Titanic, Alcatraz

Wir möchten nicht zu viel verraten, aber nach einem seltsamen Ritual mit dunkler Magie verschlägt es die vier zunächst in ein verwinkeltes Kolosseum im antiken Rom und später auf das Deck des legendären Kreuzfahrtschiffes Titanic.

Serientypisch sind beide Szenarien natürlich übersät mit aggressiven Hirnfressern, die es nun Welle für Welle abzuwehren gilt. Um die haarsträubende Story voranzutreiben, müssen wir außerdem verschiedenste Rätsel lösen, die meist mit dem Auffinden bestimmter Gegenstände oder dem Töten bestimmter Gegnertypen zusammenhängen. Ein Heidenspaß! Nicht zuletzt, weil sich jeder Held bereits vor Matchbeginn ein Set aus mächtigen Elixieren, Perks und Startwaffen zusammenstellen kann.

Dazu gesellen sich insgesamt vier Spezialwaffen, die zunächst durch erfolgreiche Kills aufgeladen werden müssen. Mit dem Hammer von Valhalla zum Beispiel lichten wir Gegnerreihen besonders effektiv im Nahkampf. Das Zepter von Ra hingegen ist eher für Fernkämpfer geeignet und ermöglicht darüber hinaus das Heilen sowie die schnelle Wiederbelebung von Kameraden.

Die Veteranen sind zurück

Ergänzend zur Kolosseum-Karte „IX“ sowie der Titanic-Karte „Voyage of Dispair“ dürfen sich Koop-Killer in „Blood of the Dead“ austoben. Gemeint ist eine mit viel Herzblut umgesetzte Neuauflage der Klassikerkarte „Mob of the Dead“. Wie schon damals in Black Ops 2 verschlägt es die Zombieveteranen Dempsey, Nikolai, Takeo und Richtofen hier auf die Gefängnisinsel Alcatraz– neue Areale und viele andere Überraschungen inklusive.

Wer sich im Besitz des Season-Passes befindet, darf außerdem auf einer vierten Karte ran. Die Map hört auf den Namen „Classified“, spielt in den zombieverseuchten Fluren des Pentagons und entpuppt sich bei genauerem Hinsehen als erfrischendes Remake des Szenarios „Five“ aus dem allerersten Black Ops.

Besser konfigurierbar und endlich Bots

Klingt vielversprechend? In der Tat! Dass der Zombies-Modus eine unglaubliche Faszination versprüht, hat jedoch noch weitere Gründe. Erstens: Im Gegensatz zu vorherigen Teilen dürfen wir diesmal praktisch jedes Detail der Koop-Erfahrungen nach unseren eigenen Wünschen konfigurieren. Des Weiteren steht ein sogenannter Easy-Modus zu Verfügung, der allen Charakteren nicht nur etwas mehr Lebensenergie gewährt, sondern auch die Aggressivität der Zombies leicht herunterschraubt. Super Sache, denn so können nun auch Zombiegrünschnäbel in abgelegene Bereiche der Karte vordringen und länger mitmischen.

Call of Duty History - Die ganze Black-Ops-Story
Bevor Call of Duty: Black Ops IIII erscheint, wollen wir an dieser Stelle zusammenfassen, was in den vorherigen Teilen vorgefallen ist.

Zweite wichtige Neuerung: Erstmals in der Geschichte der Serie dürfen sich Solisten im Zombies-Modus Bot-Unterstützung ins Boot holen. Die Bots agieren recht solide, sind aber wie zu erwarten kein vollwertiger Ersatz für geübte menschliche Mitstreiter.

Bliebe noch der Rush-Modus. Die brandneue Spielvariante steht auf allen Karten zur Verfügung, schaltet Story-Elemente komplett ab und rückt stattdessen die wilde Jagd nach einem möglichst hohen Punktestand in den Fokus. Damit genau das gelingt, müssen wir durch konstante Abschüsse unter anderem einen Multiplikator aufrechterhalten und in vorgegebenen Abständen bestimmte Areale verteidigen.

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