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Special - Battlefield 4 & Call of Duty: Ghosts : Season Pass. Was ein Spaß.

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Am Samstagabend twitterte ich folgende kleine Anekdote aus meinem Leben: „Season Pass für Battlefield 4 und Call of Duty: Ghosts gekauft, noch bevor die Spiele draußen sind. Fuck me, right?“ Dann begann die Apokalypse.

Auf meinen Tweet antwortete der von mir geschätzte Manuel Fritsch (twitter: @manuspiel) mit: „Du bist Teil des Problems!“ Peng. Auch wenn der Tweet von Manu eventuell nicht komplett ernst gemeint war: Er zeigt stellvertretend in meinen Augen, wo die Option „Season Pass“ steht und welchen Stellenwert so ein Pass hat.

Für diejenigen, die nicht wissen, was ein Season Pass (Call of Duty) oder eine Premium-Mitgliedschaft (Battlefield 4) ist: Dabei handelt es sich um den Vorabkauf der Download-Inhalte (DLC) für die jeweiligen Spiele. Diese gibt es dann im Paket für rund 50 statt der sonst üblichen 60 bis 70 Euro. Wieso ich mir für beide Titel jeweils den Season Pass gekauft habe? Relativ einfach erklärt: Ich mag die Spiele, würde mir sowieso alle Download-Inhalte kaufen und möchte die Entwickler unterstützen. „Diese reichen Monopolistenschweine?“, höre ich euch schreien. Ja, verdient ist verdient.

„Aber Chris, die Spiele werden heutzutage unfertig ausgeliefert. Wieso unterstützt du so etwas, wenn sie die Inhalte auch direkt mit in das Spiel packen könnten?“ Könnten sie das? Eine wichtige Frage. In einigen (zumeist) Kampfspielen ist es ja so, dass der DLC auf der Disk ist und nur durch den Kauf eines Codes freigeschaltet wird – finde ich doof, nervt mich und kotzt mich an.

Und für irgendwelche Waffenmodelle bei Ego-Shootern oder wie zuletzt bei Gears of War: Judgment würde ich auch keine zusätzlichen 3 Euro pro Stück ausgeben. Aber hier geht es um Erweiterungen zu bereits fertigen Spielen. Wer die Serien kennt, der weiß (abgesehen davon, ob das Spiel den eigenen Geschmack trifft), dass beide Spiele als potenzielle Top-Titel konzipiert sind und einen enormen (Mehrspieler-)Umfang besitzen.

Und das von Manu angesprochene Problem kann ich einfach nicht erkennen. Für Spieler wie mich, die Call of Duty und Battlefield lieben, ist es ein gutes Angebot, um ein wenig Kohle zu sparen. Natürlich gibt es bei den Entwicklern bereits jetzt genaue Abläufe für die kommenden zwei Jahre, welche Spiele erscheinen und welcher DLC wann wo veröffentlicht wird – so blauäugig bin ich nicht. Aber durch den Kauf mache ich den Jungs und Mädels klar: „Ja, ich habe richtig Bock drauf! Setzt euch dran und veröffentlicht den Kram. Hier sind noch zwei Millionen andere Spieler, die zusätzliche 50 Euro vorab in euer Talent investieren. Versaut es nicht!“ Und wenn dann mal ein DLC dabei ist, der mich nicht juckt – egal. Passiert.

Wie seht ihr das? Ist der Season Pass für euch Pflicht oder entscheidet ihr von Fall zu Fall? Kauft ihr überhaupt DLC zu Spielen wie Call of Duty oder Battlefield?

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