Special - Battlefield 3: Hardware-Anforderungen : Wird ein Supercomputer fällig?

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Im Schweinsgalopp rast Battlefield 3 auf uns zu. Bis zur Veröffentlichung quälen die wartenden Shooter-Fans aber noch viele Fragen, vor allem in den Köpfen der PC-Fraktion steigen Rauchzeichen auf. In Sachen Hardware-Anforderungen tappte die Spielerschaft bisher nämlich im Dunkeln, jetzt tauchten erste handfeste Informationen zum Technikhunger der Verkaufsversion auf. Lässt sich der Shooter auch auf älteren Maschinen anwerfen?

Sparsam mit mittleren Grafikdetails?

Electronic Arts dürfte als Publisher ein starkes Interesse an einer möglichst guten Abwärtskompatibilität zu älteren Spielerechnern haben, schließlich würde das den Absatz von Battlefield 3 erhöhen. Bis heute fehlen aber die offiziellen Systemvoraussetzungen, weshalb Blogs wie der des Rendering-Architekten Johan Andersson von DICE richtig interessant werden, gerade deswegen, weil er in den vergangenen Tagen ein paar Texthappen zur Hardware aus dem Keller ließ.

Nach vielen internen Testphasen geht der BF3-Entwickler davon aus, dass Nvidias Geforce GTX 260 für mittlere Grafikdetails gerüstet sei, abhängig von der gewünschten Performance des Spielers, also der Framerate pro Sekunde (FPS). Das lässt Rückschlüsse auf die groben minimalen Systemanforderungen zu. Nehmen wir die GTX 260 als Basis und gehen davon aus, dass sie flüssige Frameraten bei mittleren Details liefert, also etwa 30 bis 35 FPS, dann müsste eine mehrere Jahre alte Nvidia Geforce 8800 mit 512 MB Videospeicher beziehungsweise eine Radeon HD 4870 als Minimum gelten.

Wenig Angaben für Spitzengrafik

Kaum Informationen gibt es dagegen für das High-End. Sicher scheint nur, dass Battlefield 3 viele hübsche und leistungszehrende Effekte für das obere Segment bereithält. Unter anderem bietet der Shooter wahrscheinlich eine sehr hohe Unterstützung des DirectX-11-Effekts Tessellation und funktioniert laut dem Entwickler auf Grafikkarten beider Hersteller gut, auf Wunsch könne das Feature aber auch im Menü deaktiviert werden. Einen Exklusiv-Deal mit Nvidia gebe es übrigens nicht, man arbeite mit beiden Schmieden eng zusammen.

Für SLI- und Crossfire-Gespanne werde die PC-Version extra angepasst. Zwei Grafikkarten im Parallelbetrieb skalieren laut Andersson sehr gut, sofern nicht die CPU die Grafikkartenleistung limitiert. Triple-SLI oder CrossfireX, also der Einsatz von mehr als zwei Bilderbombern, seien bei der Anpassung dagegen kein großes Thema. Dementsprechend dürft ihr hier keine riesigen Sprünge bei der Framerate erwarten.

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In Prozessorfragen empfiehlt Andersson klar einen Vierkerner. Ein niedriger getakteter Quadcore solle einem höher getakteten Dualcore vorgezogen werden. Dieser Hinweis stimmt auch mit den Anforderungen zur Alphaversion überein, die DICE beziehungsweise Electronic Arts bereits vor einiger Zeit bekannt gaben, aber nicht unbedingt mit den Daten zur Verkaufsversion übereinstimmen müssen.

Grobe Hausnummer für die Alphaversion

Betriebssystem: Windows 7 oder Vista (SP1)
Prozessor: Vierkerner mit 2,0 GHz oder schneller
Arbeitsspeicher: 4 GB oder mehr
Grafikkarte: DirectX-10- oder DirectX-11-kompatibel
Videospeicher: 512 MB oder mehr
Festplattenspeicher: 7,25 GB
Internet: Breitband

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