Länderauswahl:
Du wurdest von unserer Mobile-Seite hierher weitergeleitet.

Special - Die Battlefield-Serie : Eine historische Liebeserklärung

  • Multi
Von  |  |  | Kommentieren

Oh Gott, ich muss schnell aufs Festland. Flaggenpunkt AlphaBravo auf Wake Island steht unter heftigem Feindbeschuss. Doch wie komme ich am besten dorthin? Schnappe ich mir das Landungsboot oder doch lieber ein Flugzeug? Oder manövriere ich den Flugzeugträger in Position und ballere mit der Bordkanone aufs Land? Egal, Hauptsache, ich komme endlich aufs Schlachtfeld, denn kaum eine andere Serie hat meinen Mehrspielerspaß so geprägt wie die Battlefield-Reihe. Jetzt steht uns der neueste Ableger namens Battlefield 4 ins Haus. Ein Grund für uns, die Geschichte der Serie Revue passieren zu lassen.

Wer Battlefield sagt, muss allerdings auch Codename Eagle sagen, denn was viele nicht wissen: Dieser Ego-Shooter aus dem Jahre 1999 ist der inoffizielle Vorfahr der Serie. Codename Eagle wurde allerdings noch von Refraction Games entwickelt. Macht aber nichts, denn Refraction Games wurde im Jahre 2000 vom schwedischen Spielentwickler DICE geschluckt. Wie das erste Battlefield bot Codename Eagle schon benutzbare Vehikel, wenn auch der Battlefield-typische Conquest-Modus noch nicht vorhanden war, und legte mit seiner hauseigenen Refractor-Engine den Grundstein für Battlefield 1942.


Bilder aus Battlefield 1942

Der Anfang eines Klassikers: Battlefield 1942

16 große Areale, 64 Spieler, fünf unterschiedliche Klassen (Sanitäter, Scharfschütze, Ingenieur, Infanterist und Panzerfaustschütze), Fahrzeuge zu Land, zu Wasser und in der Luft sowie der starke Fokus auf den Mehrspielermodus machten Battlefield 1942 zu einer kleinen Revolution im Ego-Shooter-Genre. Zwar gab es auch die Option, sich im Einzelspielermodus gegen Bots zu behaupten, doch war das höchstens sinnvoll, um die Karten etwas besser kennenzulernen. Die Stärken des Spiels zeigten sich erst bei Online-Partien. Vor allem der Conquest-Modus sorgte dafür, dass Battlefield 1942 so ein großer Erfolg wurde.

Das System dahinter war dabei recht simpel: Jedes Team hatte eine bestimmte Anzahl an Tickets. Diese waren sozusagen die Währung, um nach dem Tod wieder ins Spiel einsteigen zu können. Hinzu kamen noch Flaggenpunkte auf der Karte, die erobert werden mussten. Sie dienten nämlich nicht nur als Einstiegspunkt, sondern hatten ebenfalls Einfluss auf die Anzahl der Tickets. Das Team, das weniger Flaggenpunkte erobert hatte, verlor langsam, aber gemächlich automatisch Tickets. Wer als Erster ohne Tickets dastand, hatte die Runde verloren. Das Gleiche galt natürlich für das Team, das keinen Einstiegspunkt mehr besaß, denn wer nicht auf dem Schlachtfeld spawnen kann, kann auch nicht kämpfen.


Bilder aus Battlefield 1942

Mehr als nur Features

Was sich wie eine Liste an unterschiedlichen Features anhört, ergab eine im Zweiten Weltkrieg angesiedelte, grandiose Packung Spielspaß, die man kaum in Worte fassen kann. Sich ein Flugzeug zu schnappen, Gegner zu bombardieren und dann per Fallschirm hinter den feindlichen Linien herabzuschweben, um einen Flaggenpunkt zu erobern, war unglaublich spannend und aufreibend. Oder einfach mal mit einem Jeep durchs Camp zu brettern, um zu sehen, wen man alles überfahren kann. Genauso viel Spaß machte es aber wiederum, mit der Panzerfaust einem heranbrausenden Jeep die Luft aus den Segeln zu nehmen. Vor allem wenn gleich mehrere feindliche Kameraden an Bord waren.

Neben den weitläufigen Großarealen bot das Spiel aber auch rasante und adrenalintreibende Häuserkämpfe. Eingespielte Teams, bei denen jeder seiner Rolle folgte, waren bei Battlefield 1942 auf jeden Fall eine Macht, dennoch konnte man sich auch auf öffentlichen Servern mitreißende Gefechte liefern.

Obendrein lieferte das Spiel witzige Momente zur Genüge, zum Beispiel wenn man versuchen musste, mittels Fallschirm auf einem anderen Flugzeug zu landen. Oder mit einem Jeep so manchen Physik-Bug ausnutzte und dann per Sprengsatz 50 Meter weit damit „sprang". Aus diesem Grund gab es auch diverse Clans, die sich nur darauf spezialisiert hatten, möglichst viele und außergewöhnliche Stunts im Spiel zu machen und aufzuzeichnen. Auch der gut aussehende Verfasser dieses Artikels verbrachte mit Freunden ganze Nächte damit, irgendwelche unsinnigen Akrobatikübungen im Spiel zu veranstalten.

Könnte dichinteressieren

Kommentarezum Artikel