Test - ATV: Quad Power Racing 2 : ATV: Quad Power Racing 2

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Wen es langsam aber sicher nach Abwechslung von den altbekannten Rennen à la 'Gran Turismo 3' und Konsorten dürstet, und wer lieber etwas mehr Action auf waaghalsigen Strecken möchte, der sollte Acclaims neuesten Racing-Titel näher in Augenschein nehmen. So dürft ihr euch bei 'ATV Quad Power Racing 2' auf die beliebten vierrädrigen 'All Terrain Vehicles' setzen und damit über zahlreiche Pisten abseits von Asphalt und Beton rasen. Ob das Spiel aber genug zu bieten hat, um auch länger zu motivieren, erfahrt ihr in diesem Review.

ATV: Quad Power Racing 2
Die Auswahl an Spielmodi weiß zu überzeugen.

Die Qual der Wahl
Schon bald nach dem Intro von 'ATV Quad Power Racing 2' findet ihr euch im Hauptmenü des Spiels wieder, das wirklich einiges an Auswahl bietet. An erster Stelle und vor allem für unerfahrene Fahrer auch empfehlenswert wäre da zunächst die 'ATV Akademie', in der ihr den Umgang mit den doch recht eigenwilligen Quads erlernt und auch in das Stunt-System des Spiels eingeführt werdet. Wichtig um Quads, Fahrer und natürlich auch Strecken freizuspielen ist der 'Karriere'-Modus, der sich als zweiter Punkt auf der Liste findet. Hier tretet ihr mit eurem selbst erstellten Fahrer des aktuellen Fahrerprofils nacheinander in drei Meisterschaften an, die sich im Schwierigkeitsgrad voneinander unterscheiden. Da im Verlaufe eurer Rennfahrerkarriere immer neue Fahrzeuge freigeschaltet werden, sofern ihr denn erfolgreich genug seid, und euer virtuelles Alter Ego sogar über ein simples Fähigkeitssystem seine fahrerischen Fähigkeiten verbessern kann, ist hier für ausreichend Motivation gesorgt.

ATV: Quad Power Racing 2
Sauwetter: Die Regentropfen prasseln auf die Kameralinse.

Wer keine Lust auf vorgegebene Strecken hat, sondern einfach ein einfaches Rennen fahren will, der wird wenig überraschend im 'Einzelrennen'-Modus glücklich. Hier könnt ihr auf allen bereits freigespielten Strecken unter selbst festgelegten Bedingungen - wie beispielsweise der Anzahl zu fahrenden Runden - über die Pisten heizen. Ebenfalls zur Auswahl steht ein 'Arcade'-Modus, der sich allerdings kaum vom ebenfalls wenig simulationslastigen 'Karriere'-Modus unterscheidet. So könnt ihr euch hier zwar ein spezielles ATV verdienen, das nur mit drei Rädern daherkommt, dafür wird hier aber darauf verzichtet, die Fähigkeiten eures Fahrers zu verbessern.

Doch auch das ist noch nicht alles. Wer nämlich gerne auf frei befahrbaren Arealen und in mit Rampen vollgestopften Stadien auf Punktejagd gehen will, der wird sich im 'Freestyle'-Modus pudelwohl fühlen. Hier gilt es wie gewohnt in einem vorgegebenen Zeitrahmen möglichst viele Punkte zu erhaschen. Pures Fahrgeschick fordert hingegen wieder die 'Herausforderung', die sich in zwei Arten von Aufgaben gliedert. Einerseits wären da die normalen Herausforderungen, bei denen ihr beispielsweise einen Slalom-Parcours in möglichst kurzer Zeit bewältigen müsst, andererseits gibt es noch die innovativen 'Turm-Herausforderungen'. Bei diesen fahrt ihr über ein gefährlich anmutendes Konstrukt und dürft dabei Hindernisse wie steile Rampen, enge Treppen ohne Geländer oder gewölbte Brücken meistern.

ATV: Quad Power Racing 2
Mit solchen Stunt-Einlagen verdient ihr euch Punkte.

Um nun aber endlich zum Ende zu kommen, was die große Auswahl an Spielmodi angeht, gilt es neben dem wenig ausgereiften Mehrspielermodus noch das 'Zeitrennen' sowie die unterhaltsame 'Eigene Meisterschaft' zu nennen. Letztere müsst ihr euch zwar erst verdienen, doch danach habt ihr die Möglichkeit, eine individuelle Meisterschaft mit von euch bestimmten Strecken und Bedingungen zu bestreiten.

 

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