Test - Assassin's Creed : Mörderisch schöne Abenteuer

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Lange mussten wir warten, fast vier Jahre um genau zu sein. Nun ist es soweit, der heiß ersehnteste Assassine der Spielewelt feiert seinen Debut-Auftritt. Viel wurde im Vorfeld spekuliert und viel vermutet, doch lange Zeit hielt Ubisoft den Deckel auf allen Informationen zu 'Assassin's Creed'. Erst im Spätsommer hatte die Fachpresse erste Gelegenheit, den Titel anzuspielen und über einige Aspekte der Story ranken sich Gerüchte und Legenden. Doch damit ist nun Schluss, der mittelalterliche Killer Altair kann sich nun munter auf euren Konsolen austoben. Wir begaben uns ins finstere Mittelalter, um Altair bei seinem blutigen Handwerk über die Schulter zu schauen.

Über Vergangenheit und Gegenwart

Die Story führt euch zumindest zum Teil ins Jahr 1193. Die Kreuzzüge im Nahen Osten sind in vollem Gange, der Krieg gehört zum Alltag, während die Menschen in Akkon, Jerusalem und Damaskus versuchen, ein halbwegs normales Leben zu führen. Doch unter der Oberfläche schwelt noch ein weiterer Krieg – zwischen Assassinen und Templern. Ihr übernehmt die Rolle von Altair, einem Assassinen, der allerdings ein kleines Problem hat. Aus Arroganz verbockt er einen Auftrag, lässt sein Ziel entkommen und zudem stirbt ein Kollege. Von dem Bruch des Assassinen-Kredos ist sein Anführer gar nicht begeistert und degradiert ihn zum Novizen.

Da Altair allerdings nicht gerade der Schlechteste in seinem Berufsstand ist, bekommt er eine neue Aufgabe, um sich Rang und Ausrüstung wieder zu verdienen. Neun Männer sollen sterben, die allesamt eine wichtige Rolle in den Kriegen führen und nebenher zu Reichtum gelangen – potentielle Kriegstreiber also. Klar, dass Altair sich nicht lange bitten lässt und zur Tat schreitet. Doch kommen ihm mit der Zeit Zweifel und das Gewissen plagt ihn. Sterben diese neun Männer zurecht oder steckt mehr dahinter, als sich Altair vorstellen kann? Was sind die eigentlichen Motive dieser Männer und seines eigenen Ordens? Fragen über Fragen – und davon bleiben einige offen, denn zum Schluss erwartet euch ein böser Cliffhanger, der klar macht, dass ein Sequel quasi schon so gut wie sicher ist.

Soviel zum mittelalterlichen Teil der Story. Wie bereits im Vorfeld bekannt wurde, gibt es aber noch einen leicht futuristischen Touch, der bereits in den Anfangsminuten des Spieles deutlicher wird. Altair ist nämlich nicht nur Assassine, sondern auch Vorfahre des Barkeepers Desmond Miles. Der wiederum hat auch so seine Sorgen, er liegt nämlich in einem Versuchslabor in einer Maschine namens Animus. Diese nette Gerät durchforstet das Unterbewusstsein nach den Erinnerungen der Vorfahren. Doch welches Geheimnis steckt da nun wieder hinter? Wie auch immer, ihr durchlebt jedenfalls einige Abenteuer, indem ihr die Erinnerungen des Assassinen Altair als Miles in der Maschine erneut durchlebt. Mehr wollen wir hier gar nicht verraten, nur soviel: Die Story ist bis zum bitteren Ende verdammt gut gestrickt und hebt sich wohltuend vom stumpfen Einheitsbrei ab.

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