Test - Assassin's Creed Odyssey: The Fate of Atlantis 2 : Hallo, Hades!

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Wir nähern uns langsam aber sicher dem Ende der Zusatzinhalte von Assassin's Creed: Odyssey. Die Geheimnisse um die verschollene Stadt Atlantis und den Stab des Hermes Trismegistus führen Kassandra und Alexios im zweiten Akt des DLCs in das Reich von Unterweltgott Hades. Gab es in Persephones Elysium noch saftige Wiesen und kristallklare Bäche zu bestaunen, ist die griechische Hölle ein ziemlich unwirtlicher, aber durchaus interessanter Ort, an dem euch so mancher Anwesende bekannt vorkommen dürfte.

So ein Wahnsinn

Wer den Cliffhanger der ersten Episode erlebt hat und sich rudimentär mit der griechischen Sagenwelt auskennt, kann sich denken, wie der Auftakt zur neuen Episode ausfällt. Der Cerberus, Hades' dreiköpfiges Schoßhündchen, lässt nicht jeden einfach so passieren. Wie schon bei den Bossen im Hauptspiel ist auch der Kampf mit dem Köter eher eine Sache der Geduld als der Geschicklichkeit. Der Herr des Totenreichs ist über den Verlust seines Haustiers nicht gerade erfreut, denn nun drängen nicht nur unerwünschte Gäste von oben in die Unterwelt, auch die Legionen des Tartaros – der noch tieferen Ebene der Hölle für die richtig üblen Gesellen – wittern ihre Chance.

Wir müssen unser selbstverschuldetes Schlamassel wieder in Ordnung bringen. Hades will, dass wir vier neue Recken rekrutieren, die fortan über die Tore der Unterwelt wachen. Dabei handelt es sich um illustre Gestalten wie Achilles und Herakles. Um diese aufzuspüren, müssen wir aber zunächst ein paar unterrangige Anwohner zum Duell bitten, die uns dann mit neuen Hinweisen versorgen. Das Ganze funktioniert im Grunde wie das Söldner-System des Hauptspiels.

Warum schickst Du mich in die Hölle

Eine neue Mechanik ergibt sich durch die überall verstreuten Tartaros-Siegel. Gegen die geisterhaften Eindringlinge können wir zunächst nichts ausrichten. Erst wenn eine der Pforten aktiviert wird, nehmen die Gegner fleischliche Gestalt an und lassen sich bezwingen. Der Haken: Durch die Aura des Tartaros wird die Lebensenergie von Kassandra und Alexios drastisch reduziert. Hier ist also vorsichtiges Vorgehen geboten, zumal es an einer Lokalität stets mehrere Siegel gibt und diese jeweils nur einen Teil der Widersacher manifestieren. Sich frontal ins Getümmel zu stürzen, ist in der Regel eine schlechte Idee.

Mittels eines neuen Rüstungssets lassen sich die negativen Auswirkungen des Tartaros abschwächen. Aber dessen Teile müssen zunächst erstmal gefunden werden. Auch findet ihr in der Unterwelt diverse Portale, die ihr nur passieren könnt, wenn ihr besagte Rüstung der Verdammten angelegt habt. Es lohnt sich also, einigen Bereichen mehrere Besuche abzustatten, denn so mancher Schatz bleibt andernfalls unerreichbar.

Hölle, Hölle, Hölle, Hölle

Neben mythologischen Gestalten wie dem Fährmann Charon trefft ihr in Hades' Hoheitsgebiet auch auf ein paar alte Bekannte. Zum Teil habt ihr persönlich für deren plötzlichen Wohnortswechsel gesorgt, weshalb euch nicht jedermann wohlgesonnen ist. Andere helfen hingegen bei der Suche nach Questgegenständen. Einige im ersten Atlantis-Akt eingeführte Elemente wie die Hermes-“Aufzüge“ und Hypnos-Fackeln sind auch im neuen Kapitel wieder vorhanden.

Assassin's Creed: Odyssey - Das Schicksal von Atlantis DLC Episode #2 Trailer
Mit "Die Hadesqualen" ist nun die zweite DLC-Episode des zweiten Handlungsstrangs zu Assassin's Creed: Odyssey erhältlich.

Die Unterwelt ist in drei in etwa gleich große Gebiete unterteilt, die euch Odyssey-typisch wieder allerhand Fragezeichen vor die Nase setzen, hinter denen sich Siedlungen, Höhlen und Lager verbergen. Das Design von Ubisofts Unterwelt hat dabei nicht viel mit der christlichen Interpretation der Hölle zu tun. Der Hades ist kein feuriger Folterkeller wie in den Werken von Hieronymus Bosch oder Dante Alighieri, sondern eher eine unwirtliche Staub- und Felswüste. Dementsprechend ist die Darstellung eher monochrom gehalten. Wer eine Aversion gegen Grau- und Brauntöne hat, kommt hier nicht auf seine Kosten.

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