Special - Apex Legends : Battle Royale im Titanfall-Universum

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Titanfall 2 ist auch heute noch ein phänomenaler Shooter mit astreiner Kampagne und tollem Multiplayer. Nur richtig gezündet hat es nicht. Entwickler Respawn Entertainment krempelt die Ärmel hoch und veröffentlicht heute aus dem Nichts Apex Legends: einen kostenlosen Battle-Royale-Shooter im Titanfall-Universum. Wir haben bereits einige Stunden mit dem Titel verbracht und bestätigen, dass dieses Aufeinandertreffen aufgehen könnte.

Apex Legends ist draußen. Ihr könnt es spielen. Es kostet euch keinen Cent. Diese Ankündigung kommt überraschend, aber genau das wollte Entwickler Respawn Entertainment erreichen. Was ist Apex Legends? Ähnlich wie bei Fortnite, PLAYERUNKNOWN‘S Battlegrounds oder auch Call of Duty: Blackout kämpfen zahlreiche Spieler auf einer geräumigen Karte ums Überleben, während der spielbare Bereich immer kleiner wird. Respawn Entertainment wäre aber nicht Respawn Entertainment, wenn die Entwickler nicht ein paar besondere Eigenheiten aus dem Hut zaubern würden.

Der größte Unterschied zur Genrekonkurrenz? Es gibt Helden, in dem Fall werden sie Legenden genannt. Zum Start besteht der Kader aus acht spielbaren Charakteren, allesamt verfügen über jeweils eine passive und zwei aktive Fähigkeiten. Da gibt es zum Beispiel Pathfinder, eine Marvin-Einheit, ausgestattet mit Greifhaken und der Fertigkeit, die kommende Safe-Zone vorauszusagen. Außerdem kann sie Ziplines errichten, um so noch schneller von A nach B zu kommen.

Acht Legenden

Bloodhound auf der anderen Seite ist ein Jäger durch und durch: Nicht nur dass er Gegner in der Umgebung aufspürt, er taucht zudem per Knopfdruck in das Jagduniversum ein. Seine Sicht hebt andere Spieler farblich heraus und er bewegt sich schneller durch die Gegend. Die Legenden unterscheidet sich nicht voneinander, was grundsätzliche Schnelligkeit oder Lebenspunkte angeht, sie spielen sich aufgrund der einzigartigen Fähgikeiten trotzdem grundlegend anders.

Wer von euch Titanfall gespielt hat, weiß, dass dass man grundsätzlich flott unterwegs ist und große Bewegungsfreiheit genießt. Das ist auch bei Apex Legends so, jedoch fällt die Rennerei an den Wänden weg und auch der Doppelsprung fehlt. Stattdessen könnt ihr steile Abhänge hinunterrutschen und so ordentlich Fahrt aufnehmen. Fahrzeuge oder Titans existieren ebenfalls nicht, werden jedoch auf der kompakten, aber vollgestopften Karte auch nicht benötigt.

Ein vollgepackter Abenteuerspielplatz

Der Austragungsort trägt den Namen Kings Canyon und befindet sich in den Outlands des Titanfall-Universums. Mit ungefähr 800 mal 800 Metern Größe ist dieser Schauplatz deutlich kleiner als die Karten in PUBG oder auch Fortnite. Dafür findet ihr quasi an jeder Ecke interessante Orte, die auch in einem klassischen Multiplayermodus als Karte funktionieren würden. Ein Hafen am Rande der Insel, Barrackensiedlungen, die unter einem gigantischen Skelett eines Monsters gelegen sind, oder größere Festungen sind nur ein paar Beispiele.

Das ist aber noch nicht alles. Zudem überquert eine fliegende Basis die Insel. Sie kann am Anfang ein Hotspot für gute Ausrüstung, aber auch viele Gegner sein. Außerdem gibt es auch Orte mit qualitativ hochwertigem Loot. King Canyon ist allerdings nicht in Stein gemeißelt und könnte mit der Zeit stetig überarbeitet und angepasst werden. Wie genau das jedoch aussieht, das halten sich die Entwickler derzeit noch offen.

Immer im Team

Was Apex Legends ebenfalls von der Konkurrenz unterscheidet, ist die Tatsache, dass ihr immer im Dreierteam unterwegs seid. Es gibt keinen Solo-, Duo-, oder Squad-Modus. Laut den Entwicklern wird sich das auch so schnell nicht ändern, was eine mutige Entscheidung ist. Um das Teamplay auch mit Randoms auf einfache Art zu fördern, gibt es das Smart-Comms-System: Ihr könnt quasi alles markieren - gefundene Ausrüstung, Gegner, Wegpunkte, interessante Orte zum Erkunden, einfach alles. Auch wenn ihr keine Lust auf Voice-Chat habt, sind Absprachen simpel umzusetzen.

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