Test - Anthem : Test-Tagebuch, Teil 1: Licht und Schatten

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Fazit

Sascha Göddenhoff - Portraitvon Sascha Göddenhoff
Erstfazit: Ein sehr schwacher Auftakt

Nach dem ersten Wochenende mit Anthem habe ich den starken Eindruck, eine verlängerte Betaphase zu spielen. Denn die Probleme und Fehler sind derart deutlich, dass ich nicht guten Gewissens von einem fertigen Produkt sprechen möchte. Natürlich kommen noch zahlreiche Patches, Updates und Erweiterungen, doch geht es mir auch gar nicht um Inhalte. Das technische Grundgerüst steht einfach auf zu wackeligen Beinen.

Immer dann, wenn sich im Kampf gerade Spielspaß einstellt, taucht irgendein Fehler auf. Das erzeugt eine permanente Unsicherheit: Kann ich eine Mission überhaupt starten? Und, wenn ja, bricht sie mittendrin einfach ab? Dieses ständige ungute Gefühl begleitete mich bei nahezu jedem Einsatz und verhindert bislang, dass ich mich richtig auf Anthem einlassen kann.

Ungeschickt ist auch das schwache oder nicht vorhandene Erklären der wichtigen Spielelemente. Das fängt bei Waffen und Ausstattung an und reicht über das Loot-System bis hin zu den Javelin-Klassen. Als langjähriger Spieler von Destiny und Co. finde ich mich zwar zurecht, doch gerade für Einsteiger wäre eine schrittweise Einführung in die verschiedenen Bereiche des Spiels äußerst sinnvoll gewesen. Aktuell helfen dabei nur Wikis und Youtube-Videos.

>> Zum Vergleich: The Division 2 im Preview

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