Preview - A Plague Tale: Innocence : Ein mitreißender Geheimtipp

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Fazit

Sascha Göddenhoff - Portraitvon Sascha Göddenhoff
Eine überraschend emotionale Reise

A Plague Tale: Innocence ist spielerisch keine große Sache. Die einzelnen Elemente werden auf ein einfaches Niveau reduziert – alles ist bereits hinlänglich bekannt und für sich genommen geradezu bieder. Doch es geht Asobo Studio gar nicht um irgendwelche Innovationen oder große Sprünge beim Spielablauf. Die Franzosen wollen eine bewegende Geschichte erzählen, deshalb wird alles andere diesem Vorhaben untergeordnet. Und der Plan geht voll auf!

Ich wurde mitgerissen, erschüttert, nachdenklich und sogar etwas traurig. Mit Einfühlungsvermögen und viel Gespür für das richtige Tempo treiben die Entwickler ihre Story voran. Schon bald übernehme ich nicht einfach nur die Kontrolle über Amicia, sondern fühle regelrecht mit ihr. Bereits nach wenigen Stunden besteht eine enge Bindung an die Geschwister, die ich darum unbedingt weiter durch das düstere Abenteuer begleiten möchte. Die Soundkulisse finde ich regelrecht herausragend, denn die mittelalterlichen Klänge sorgen in Verbindung mit den wirklich guten (englischen) Sprechern für ein Plus an Atmosphäre, ohne das jede Szene vermutlich nur halb so gut funktionieren würde.

Ehrlich gesagt hatte ich A Plague Tale: Innocence bisher kaum wahrgenommen, doch nach dem Anspielen bin ich Feuer und Flamme für das Adventure. Es spricht mein Herz für gute Geschichten ebenso an wie meine Vorliebe für eine stimmungsvolle Aufmachung. Ich lege euch schon jetzt nahe, euch diesen Geheimtipp vorzumerken. Lasst euch von Amicia und Hugo mitreißen – es wird sich lohnen!

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