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XIII

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  • PC

Bereits im April letzten Jahres konnten wir in Montreal einen ersten Blick auf das frühe Konzept von 'XIII' werfen, einem neuen storybasierten Shooter von Ubi Soft. Nachdem wir uns nun auf der E3 vom Fortschritt des Games überzeugen konnten, stellte uns Ubi Soft freundlicherweise die dort gezeigte Version zum ausgiebigen Zocken zur Verfügung. Die daraus gewonnenen Eindrücke sind mehr als positiv. So steht uns also im Herbst neben 'Far Cry' und 'Half-Life 2' ein weiterer potentieller Shooter-Hit ins Haus.

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Diese nette junge Dame hat unsere Überreste eingesammelt.

Bei 'XIII', das übrigens nicht nur für den PC, sondern auch für PS2, GCN und Xbox erscheinen wird, handelt es sich um einen waschechten First-Person-Shooter mit tiefer Story und einigen Stealth-Elementen. Vorlage für das Spiel ist die gleichnamige belgische Comic-Reihe, die seit 1983 in 15 Ausgaben erschienen ist und im französischsprachigen Raum einen recht hohen Bekanntheitsgrad hat. Die Story des Spiels ist dicht an der Comic-Reihe und Mitte der 80er-Jahre angesiedelt, wobei auch Einflüsse aus Geschichte und Literatur der USA Einzug halten.

Hallo? Weiß hier jemand, wer ich bin?
Die Story des Spieles beginnt mysteriös. Als namenloses Amnesie-Opfer erwacht euer Held eines Tages an einem Strand in Neu-England, mit einer Schusswunde am Kopf und einer Tätowierung auf der Brust, welche die Zahl XIII bildet. Eine junge Dame hat euch in der Rolle des Helden dort eingesammelt und drückt euch das einzige Relikt eurer Vergangenheit in die Hand, den Schlüssel zu einem Schließfach. Dummerweise kommt ihr nicht dazu, die Bekanntschaft zu vertiefen, denn sofort sind einige Killer hinter euch her, sehr zum Leidwesen der jungen Dame, die das erste Opfer der Missetäter ist. Natürlich ist sofort die Flucht angesagt, wobei euer Held sich als echte Kampfmaschine entpuppt, was finsteres über seine Vergangenheit erahnen lässt.

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Stilecht ist auch der Abgang dieses Herren von der Klippe.

Nach einigen panischen Blicken erhascht euer Auge ein paar Wurfmesser und eine Pistole, die ihr sofort einsammelt und gegen die Schergen einsetzt. Gehetzt von den Killern jagt ihr entlang von geschlossenen Strandbuden, Dünen und Motorbooten auf der Suche nach einer Fluchtmöglichkeit, bis euch schließlich ein flugs entwendeter Pick-Up in die vorläufige Sicherheit bringt. Natürlich ist dann noch nicht Ende der Fahnenstange, denn ihr wollt schließlich wissen, was es mit der Vergangenheit und der Jagd auf euch auf sich hat. So führen euch die weiteren Abenteuer dann zu einem U-Boot-Hangar, Dockanlagen oder auch einer Seilbahnstation in winterlicher Umgebung. Dort und in anderen Umgebungen werdet ihr dann erfahren, was es so an Verschwörungen gibt und was euer Held mit den Vorgängen um den Mord am amerikanischen Präsidenten (Kennedy lässt grüßen) auf sich hat.

Action mit Abwechslung
Die spannende Story, die in Form von verschiedenen Missionen aufgebaut ist, bietet euch reichlich Gelegenheit zu realistisch orientierter Shooter-Action, bei der auch Interaktion nicht zu kurz kommt. Das Spiel ist an sich linear aufgebaut, bietet aber innerhalb der jeweiligen Levels oftmals mehrere Wege. Um beispielsweise in einen U-Boot-Hangar einzudringen, könnt ihr euch auf brachiale Art den Weg freiballern, oder aber ihr kriecht durch Lüftungsschächte und nutzt jede erdenkliche Deckung, um Gegner zu umgehen oder auszutricksen.

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Wieder einmal ein Kandidat, den wir beschützen müssen.

Unterwegs gibt es einiges zu tun - so gilt es, Schalter und Anlagen zu aktivieren. Um beispielsweise eine Seilbahn in Gang zu bringen, müsst ihr zunächst in ein Gebäude eindringen, dort einen Schlüssel finden und damit ein weiteres Gebäude betreten. Dort findet ihr eine Sicherung, die ihr für die Steueranlage der Seilbahn benötigt, die ihr wiederum noch im Steuerstand anschalten müsst. Weiterhin vertreten sind Aktionen wie das Legen von Sprengsätzen oder auch Missionen, in denen ihr einem KI-gesteuerten Partner Deckung geben müsst.

 
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