04.08.2011 - Jens Quentin
Es ist zwar nur eine spielbare Demo mit lediglich vier auswählbaren WWE-Stars, trotzdem gibt das Geschehen im Ring schon Aufschluss darüber, wohin die Reise der traditionsreichen Serie geht. Die grundlegendste Neuerung: Veteranen müssen sich an eine veränderte Steuerung gewöhnen. Dank der neuen Predator-Technologie laufen die Matches flüssiger und mit weniger abgehackten Aktionen als in den Vorjahren ab.
Es ist nun leichter möglich, angefangene Aktionen des Gegners zu beenden, beziehungsweise zu kontern. Vorbei die Zeiten, in denen ihr einige Sekunden machtlos zuschauen musstet, wie euer Widersacher im Ring einen Power-Move nach dem anderen vollführte. Dank des nun einfacheren Kontersystems gibt es mehr Dynamik und Situationen innerhalb der Ringseile. Fast jede Attacke eures Gegenübers könnt ihr durch gutes Timing beim Druck auf die Schultertaste mit einer Gegenaktion erwidern.
Statt einigen wenigen, scheinbar endlos lang ausgeführten Aktionen sind nun viele kleinere Manöver möglich. Dadurch werden die Fights zwar weniger spektakulär, aber besser spielbar. Zudem wirken die Matches authentischer und näher an dem, was man aus dem TV kennt. Ihr greift oder schlagt den Kontrahenten per Knopfdruck in Verbindung mit dem Analogstick, die Heftigkeit eurer Aktion hängt dabei davon ab, wie schwer angeschlagen euer Gegenüber schon ist. Durch die Rückkehr zu der klassischen Ausführung der Manöver über die Tasten spricht euer Hüne schneller auf eure Kommandos an, was das Tempo im Ring erhöht.
Neu im Spiel ist auch die sogenannte Breaking Point Submission. Hat euch euer Gegner im Würgegriff, hilft nur beherztes Hämmern auf die Tasten, um die Gefahr einer Niederlage durch Aufgabe abzuwenden. Eine weitere Neuerung stellt der Einfluss von Momentum dar. Wie im richtigen WWE-Leben drehen da schon völlig ausgelaugte, am Boden befindliche Superstars noch mal richtig auf, um den Kontrahenten mit zweiter Luft und neu gewonnener Kraft aus dem Nichts auf die Bretter zu schicken. Alternativ gibt es natürlich auch noch den klassischen Matchverlauf: Erst den Gegenpart durch viele fiese kleine Tritte und Schläge mürbe machen und weich klopfen, dann die heftigeren Manöver auspacken und am Ende mit dem Finishing Move die Kiste klarmachen. Der jeweilige Finisher wird mit der Y-Taste ausgelöst.
So viel sich in Sachen Spielmechanik getan hat, so spartanisch sieht das Ganze noch in der Demo-Version aus. Zwar sind die Animationen der Hünen flüssiger und ohne unrealistische Aussetzer wie in den Vorjahren, dafür trüben noch immer teils heftige Clipping-Fehler und die eine oder andere hakelige Bewegung das Geschehen. Soundtechnisch wird der übliche Standard geboten: Das englischsprachige Kommentatorenduo würzt die Moderation mit Sprüchen und Anekdoten und das Publikum geht akustisch mit. weiter...
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Kommentare zu WWE 12
wenn ich drann denke im durchschnitt bezahl ich für ein pc game 40 euro und die ps3 titel schlagen mit über 60 fast 70 euro zu buche
boah
Wie ich an anderer Stelle schonmal gesagt habe, freue ich mich auf den neuen Ableger auch wenn es in optischer Hinsicht wohl kein so großer Sprung sein wird, wie man vielleicht hätte denken können.
Egal, was mich an SvR 2011 störte war vorallem die unzureichende Einflussnahme seitens des Spielers bzw. des CaW in Matches, auf Turns what ever.
Aber eigentlich waren es eher die kleineren Dinge die etwas störten. Das automatische "zurechtrücken" des Gegners bei bestimmten Aktionen (Von der Ringecke, bei Signature oder Finisher), sodass die Aktion richtig aussieht, sah manchmal schon etwas komisch aus. Bin gespannt ob diese Predator-Technologie dem etwas entgegenwirkt.
Ansonsten wünsche ich mir das der Weltmodus 2.0 auch wirklich gute Verbesserungen mit sich bringt. Weiterhin wünsche ich mir eigentlich was sich jeder Interessent so wünscht, mehr Wrestler (Raw, SD, Legenden), mehr Einfluss auf den Weltmodus, mehr Matchvarianten usw. Einfach mehr von allem.
btw, so neu ist dieses "Momentum" nicht. In SvR 2011 zum Beispiel gab es eine Spezialfähigkeit die quasi mit dem letzten Aufbäumen zu vergleichen war. Einziger Unterschied, diese Fähigkeit hatten nicht alle - sofern man sie nicht bei allen bearbeitet hatte.
Kleinere Leute wie Del Rio O_o Hallo, er hätte jetzt Rey oder evan sagen müssen
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