Special - World of WarCraft: Cataclysm : Beta-Tagebuch: Die Schwarzfelshöhlen

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So müssen wir vorsichtig beide Elementare näher an uns heranziehen, um nicht auch noch von den flüssigen Blobs angegriffen zu werden. Nachdem beide Elementare aus dem Weg geräumt sind, machen wir uns an Karsh Stahlbieger. Auch beim Boss hat Blizzard eine coole Spielmechanik eingebaut. Immer wieder muss er durch den Feuerstrahl in der Mitte gezogen werden, damit er einen Schutzzauber verliert und wieder Schaden nehmen kann. Wenn ihr ihn zu lange im Feuerring stehen lasst, bekommt ihr schnell selbst viele Trefferpunkte ab. Ein flinker Tank ist für diesen Boss also unabdingbar.

Ein Hund und das Finale

Nach der äußerst unterhaltsamen Konfrontation mit Karsh Stahlbieger wischen wir uns erst einmal den Schweiß von der Stirn. Eigentlich müsste es nun zum letzten Bossgegner nicht mehr weit sein. Die Höhle im Schwarzfels führt uns immer weiter unter die Erde. Gruppe um Gruppe kämpfen wir uns vorbei an Lavaflüssen und Erdwänden.

In einer Seitenhöhle entdecken wir einen großen Kernhund (ein Lavahund mit zwei Köpfen) samt Anhang. Bei der Namensgebung hat Blizzard wieder Wortwitz bewiesen: Das große Tier heißt Stutzer, während seine Welpen die typischen Hundenamen Hasso, Rex, Fiffi und Fido tragen. Eine große Herausforderung ist der dicke Brocken dennoch nicht. Nach wenigen Minuten liegt der Köter auf dem aschigen Höhlenboden.

Wenige Gegnergruppen später stehen wir vor dem letzten Boss, Aszendentenfürst Obsidius. Zunächst sieht es so aus, als hätte er eine unüberwindbare Armee an Mitstreitern an seiner Seite. Zum Glück kommt die eingangs erwähnte Kreatur Raz erneut zum Vorschein und macht fast alle Schergen von Obsidius platt. Jetzt stehen außer dem Endgegner noch zwei seiner Zwergenbegleiter.

Diese beiden sind eine dunkle Bindung mit dem Aszendentenfürsten eingegangen. Jeder, der die Aggression des Bosses auf sich zieht, bekommt einen Zauber von den beiden Zwergen ab und kann nicht mehr geheilt werden. Somit muss ein zweiter Tank oder einer der Schadensausteiler die beiden Zwerge vom Boss weglocken, während die anderen auf selbigen einprügeln. Kein leichtes Unterfangen, das richtig fordert. Nach dem Ableben von Obsidius werdet ihr dafür mit dem erfolgreichen Abschluss der Instanz belohnt.

Unser Zwischenfazit: Mit den frischen Bossen und der aufgepeppten Umgebung schafft Blizzard eine gelungene Wiederbelebung des Schwarzfels. Gänzlich neue Bossstrategien gibt es zwar wenige, das Erlegen der Monster hat uns dennoch einigen Spaß bereitet. Auch mit der Dauer hält sich Blizzard ungefähr an den Durchschnitt der Fünferinstanzen aus Wrath of the Lich King. Am Schwierigkeitsgrad werden die Entwickler ganz sicher noch feilen. Mit unserer frisch ergatterten Ausrüstung und einigen T10-Teilen war die Instanz eher ein Spaziergang - sobald wir die jeweilige Bossstrategie intus hatten.

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