Preview - We Happy Few : Quietschvergnügt im Drogenrausch

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Fazit

Sascha Göddenhoff - Portraitvon Sascha Göddenhoff
Der krasse Umbruch war richtig!

Mit der frühen Fassung von We Happy Few konnte ich wenig anfangen, denn weder Survival noch Roguelike gehören zu meinen liebsten Genres. Umso mehr freue ich mich, dass Compulsion Games den Wünschen der Spieler nachgekommen ist und das ursprüngliche Konzept stark verändert hat. Jetzt lebt We Happy Few von seiner Story und Inszenierung. Begleitet wird das von sanften Rollenspieleinschlägen sowie unspektakulären, aber soliden Kämpfen, doch der Fokus bleibt auf der Erzählung.

Obwohl ich nur wenige Minuten mit Arthur, Sally und Ollie verbringen konnte, entwickelte sich der Wunsch, mehr über sie, die Spielwelt und ihre Hintergründe zu erfahren. Denn We Happy Few scheint voll mit Skurrilem, Bizarrem, Lustigem und Nachdenklichem zu sein - das will ich sehen und ergründen. Loben muss ich neben der stilvollen Grafik, die mich an Filme wie Corpse Bride erinnert, vor allem die Sprecher. Wunderbare britische Akzente hauchen jeder Figur Persönlichkeit ein und auch Gags sowie Wortspiele kommen sehr authentisch rüber. Einzig die schwache Bildrate kreide ich der gespielten Demo an. Abgesehen davon hat mich We Happy Few wirklich positiv überrascht. Nun freue ich mich auf den irren Ausflug in das merkwürdige Wellington Wells, der hoffentlich über die gesamte Spielzeit so spannend und abwechslungsreich wie in der Demo verläuft.

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