Preview - Warhammer: Vermintide 2 : Alles besser in der Warhammer-Apokalypse

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Es ist wieder an der Zeit, die Skaven in die Löcher zurückzutreiben, aus denen sie gekrochen kamen. Begleitet uns in eine frühe Version von Warhammer: Vermintide 2, wo wir uns den Horden der Rattenwesen erneut gestellt haben, Chaoskriegern gegenüberstanden und Zeugen der spielerischen Entwicklung seit dem Vorgänger wurden. Wenn die spielbare Demo auch nur wenig verrät, stellt sie dennoch einiges in Aussicht.

An dem Konzept des Hack-and-Slay-Titels hat sich seit Warhammer: Vermintide nichts Erwähnenswertes geändert. Die fünf Helden des originalen Teils metzeln sich noch immer im kooperativen Modus durch scheinbar nie enden wollende Heerscharen aus Feinden. Angesiedelt ist die Geschichte abermals während der apokalyptischen Endphase des Warhammer-Universums, so weit bleibt also alles beim Alten. Abseits davon gibt es jedoch umfangreiche Neuerungen.

Neues Klassensystem

Zu Beginn sticht sofort das komplett überarbeitete Klassensystem ins Auge. Dank diesem ist es nun möglich, mit seinem Helden einen von drei Karrierepfaden einzuschlagen, die alle ihre ganz eigenen Skills, Waffen und Outfits mit sich bringen. Das macht also eine Gesamtzahl von 15 Klassen, die sich stark voneinander unterscheiden.

Dadurch könnt ihr euren Spielfigur endlich stärker auf den selbst gewählten Spielstil ausrichten. Partys aus vier Spielern können sich besser abstimmen und ihren Gegnern mit ausgefuchsteren strategischen Möglichkeiten begegnen.

Die Klassen sind alle dem Warhammer-Universum entnommen und lehnen sich mit ihren Vor- und Nachteilen an bekannte Vorlagen an. Mit jedem Level-up entwickelt sich eure Klasse und erlernt neue Fähigkeiten vom Talentbaum – allerdings nicht wie in Teil 1 euer ganzer Account, sondern lediglich die momentan gewählte Klasse. Diese Entscheidung hat weit reichende Konsequenzen auf das Loot-System, entsprechen die Belohnungen am Ende eines Abschnitts schließlich endlich der ausgewählten Klasse statt wie bisher weitgehend dem Zufall.

Umfangreichere Kämpfe

Am Kampfsystem hat sich per se nicht viel geändert, basiert es doch noch immer auf dem gleichen Grundprinzip wie im ersten Teil. Was sich jedoch gewandelt hat, ist der Umfang sowohl an Waffen, Zaubern und Hilfsobjekten als auch an Gegnern. Zusätzlich zu den bekannten Rattenwesen, den Skaven, haben nun auch die Legionen des Chaos ihren Weg nach Vermintide gefunden.

Die vielen verschiedenen Gegnertypen gefallen uns recht gut, auch wenn sie im Grunde nur logische Weiterentwicklungen der bereits bekannten Feindtypen sind. Nichtsdestoweniger erfordern sie neue Vorgehensweisen sowie taktische Anpassungen und vor allem sorgen sie für einen gesteigerten Anspruch an die Spieler.

Leider lässt sich zum jetzigen Zeitpunkt nicht mehr als das bereits Erwähnte mit Sicherheit sagen, denn die Demo ließ uns nicht viel von Warhammer: Vermintide 2 entdecken. Gleiches gilt für die technischen Aspekte des Werks von Fatshark. Durch die noch ausstehende technische Optimierung brach der High-End-Test-PC mehrere Male fast ein, ohne einen Einblick in die tatsächliche visuelle Leistung den Spiels gewährt zu haben.

Warhammer: Vermintide II - Troll Fight Soundtrack Trailer
Hier gibt es den dritten Probe-Track aus dem von der nordischen Mythologie inspirierten Soundtrack zu Vermintide II von Jesper Kyd.

Versprochen ist versprochen

Fatshark hat große Pläne mit seinem neuesten Werk. In Interviews wurde bestätigt, dass es vier neue Bossgegner geben wird, die eine besonders taktische Herausforderung darstellen sollen.

Außerdem soll es möglich sein, neue Umgebungen, wie beispielsweise Höhlen und Wälder, zu erkunden. Zudem sind Quests geplant, die sich durch das Aufheben von Loot aktivieren und die ganze Party mit einschließen. Diese zusätzlichen Nebenaufgaben sollen knifflig werden, dafür aber auch mit jeder Menge Belohnungen locken. Es gab bereits Anspielungen von Seiten der Entwickler, die von mehreren Wellen aus Minibossen sprachen.

Ferner gibt es große Hoffnungen für das Matchmaking in Vermintide 2. Sollte alles wie versprochen umgesetzt werden, werden Anfänger und Profis voneinander getrennt und nicht in gleiche Gruppen gezwungen, wo sie mit der Wahl ihrer Kameraden wohl mehr als unzufrieden sein dürften. Neulinge sollen so ihre eigenen Erfahrungen sammeln können, ohne sich wie das sprichwörtlich fünfte Rad am Wagen zu fühlen.

Um die Langzeitmotivation zu erhöhen, möchte Fatshark ständig neue Inhalte nachliefern sowie durch den Mod-Support via Steam Workshop sicherstellen, dass es auch lange nach Release noch jede Menge Abwechslung für Fans und Neueinsteiger gibt.

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