31.10.2012 - Andreas Altenheimer
Schon wieder einer dieser genialen Erfinder, der seine neueste Kreation nicht unter Kontrolle hat: M. Arkwright hat eine Art intelligente Flüssigkeit entdeckt, die sogenannten Fluros. Mit ihrer Hilfe wollte er eigentlich sein Schaffen im eigenen Labor erleichtern, indem er Fluros züchtet und sie für stupide Arbeiten einsetzt. Doch natürlich geht dies schief: Einige der kleinen Kerle verselbstständigen sich und machen Stück für Stück seine Maschinen kaputt. Arkwright bleibt demnach nichts anderes übrig, als die rebellischen Fluros zu stoppen und alle kaputten Gerätschaften zu reparieren.
Vessel sieht auf den ersten Blick wie ein zweidimensionales Jump ’n’ Run aus und entpuppt sich auf den zweiten als vertracktes Rätselspiel. Ihr übernehmt natürlich die Rolle von Arkwright und müsst erst einmal die Grundausrüstung zusammensuchen, um überhaupt auf Fluro-Jagd gehen zu können. Dafür nutzt ihr eine Spritzkanone, mit der ihr Flüssigkeiten einsaugt oder vergießt. Des Weiteren erlangt ihr verschiedene Samentypen, die zusammen mit den Flüssigkeiten die Fluros erzeugen und deren Verhaltensmuster bestimmen.
Insgesamt gibt es fünf Flüssigkeiten und fünf Samen, die beliebig kombinierbar sind. Zu Ersteren gehören sowohl ganz normales Wasser als auch brennend heiße Lava, mit der Arkwright besser nicht Berührung kommen sollte. Im späteren Verlauf könnt ihr Fluros aus blauen sowie roten Chemikalien herstellen: Sobald sich diese berühren, explodieren sie mit einem lauten Knall. Zu guter Letzt stoßt ihr auf eine grün leuchtende Flüssigkeit, mit der ihr die dunklen Bereiche einer schwach beleuchtenden Mine erhellt.
Die Verhaltensmuster der Fluros sind ebenfalls recht simpel: Der erste Typ rührt sich nur dann, wenn er in der Nähe einen leuchtenden Bodenschalter erspäht und diesen auch aktivieren kann, was er freilich sogleich tut. Der zweite Typ verfolgt Arkwright auf Schritt und Tritt, während der dritte von der Flüssigkeit angezogen wird, aus der er selbst besteht. Schließlich kommen Fluros zum Einsatz, die sich entweder von Lichtquellen angezogen fühlen oder von diesen fernhalten.
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Kommentare zu Vessel
jetzt wo ichs durch habe, kann ichs nur empfehlen. Leider ist das rätseldesign nicht ganz so gut wie in braid, aber das ist ja auch ein hoher anspruch, den man haben kann. Die story fand ich nur relativ lahm am Ende. Wenn man so auf die jüngsten Indie-Hits schaut waren da ein paar besondere Momente am Ende zu finden (Braid, Limbo, Dear Esther) aber Vessel hört einfach auf, wenn ich das mal so sagen darf
Sie waren 'laenger', weil man haeufiger wieder komplett von vorn anfangen musste, sei es wegen der begrenzten Anzahl von Leben, der geringen Anzahl von Checkpoints und/oder der oft mangelnden Moeglichkeit den Spielstand zu speichern.
Bin inzwischen auch ein Fan davon geworden...einzig das die Spielzeit selten lang ist trübt ein wenig
kommt es mir nur so vor oder waren Games zur Amiga Zeit wesentlich länger?
klingt gut, werde ich mir bei gelegenheit zulegen.
Hätte vor 2 Jahren nicht gedacht, dass ich mal zum indie-gamer werde, aber von den letzten 10 spielen die ich durchgespielt habe sind sicher 5 indie-spiele gewesen... 3 klassiker längst vergangener Tage und 2 spiele der aktuellen konsolengeneration.