09.06.2010 - Karsten Nitschke
Doch ums Boxen geht es bei UFC Undisputed 2010 nur in Ansätzen. Vielmehr vereint die Ultimate Fighting Championship, kurz UFC, alle möglichen Kampfsportarten. Kickboxen, Karate oder eben Boxen werden zusammengemischt und ergeben so Mixed Martial Arts (MMA). Dadurch fällt natürlich das Regelwerk anders aus als etwa beim Boxen, es sind viel mehr Kampftechniken erlaubt. Das macht den Sport dann auch ziemlich brutal und somit in Deutschland auch relativ unbekannt, denn es herrscht derzeit ein TV-Übertragungsverbot. Entwickler Yuke's umgeht dieses Verbot geschickt mit einem Spiel - und bietet sogar noch mehr und bessere Unterhaltung als der Vorgänger aus dem Jahre 2009.
Wer den ersten Teil nicht gespielt hat, wird allerdings arge Einstiegsprobleme bekommen. Von Begriffen wie Takedown (das Niederwerfen des Gegners auf den Ringboden) oder Submission (ein Haltegriff, der durch Überdrehung von Gelenken den Gegner zur Aufgabe zwingt) mal abgesehen, kommt die gesamte Steuerung sehr gewöhnungsbedürftig daher. Es gibt zwar ein Tutorial, das seine Sache mit Videovorführung und angezeigter Tastenkombination auch recht gut macht. Bis ihr die Steuerung aber verinnerlicht habt, vergehen schon einige Stunden.
Zum Glück erwartet auch niemand von euch, dass ihr von Anfang an alles könnt. Also sammelt ihr erste Kampferfahrungen bei Showkämpfen in einem von vier wählbaren Schwierigkeitsgraden. Hier merkt ihr rasch, dass ihr das Tutorial vielleicht noch einmal durchlaufen wollt. Wildes Knopfgedrücke führt nämlich schnell zu einer Niederlage. Das liegt vor allem an den unglaublich flexiblen Kämpfern, der gut durchdachten KI und den vielen Manövern, die jeder der über 100 spielbaren UFC-Helden draufhat - doch dazu später mehr.
Zunächst bekommt ihr also erst mal ordentlich auf die Mappe. Aber erste Erfolge fesseln euch ans Spiel und je besser ihr die Steuerung verinnerlicht, desto mehr saugt euch das Spiel in seine Tiefe. Anders gesagt: Wenn ihr Virtua Fighter einem Tekken vorzieht, dann ist UFC definitiv euer Spiel.
Habt ihr den Dreh raus, nehmt ihr an Turnieren teil. Oder zieht ein eigenes Event auf, in dem ihr von Vor- bis Hauptkampf alles selbst bestimmt. Ob ihr selbst spielen, nur zuschauen oder gleich alles überspringen wollt, bestimmt ihr ebenfalls nach eigenem Geschmack. Oder ihr startet im Titelmodus und schlagt euch bis zum Titelgurt durch - natürlich alles in der Gewichtsklasse eurer Wahl. Habt ihr einen Gurt erkämpft, steht zusätzlich noch die Titelverteidigung zur Wahl. Als Schmankerl versucht ihr euch an den Ultimate Fights. Dort spielt ihr besondere Kämpfe der UFC-Geschichte originalgetreu nach - oder ändert die Vergangenheit. Je nachdem, ob ihr euch geschichtlich korrekt verhalten wollt oder einen anderen Ausgang wünscht: Haltet ihr dabei verschiedene Vorgaben ein, schaltet ihr Videos der Originalkämpfe frei. weiter...
UFC Undisputed 2010 - Preview [5]
Für die 2010er-Auflage der UFC-Undisputed-Reihe verspricht THQ jede Menge Neuerungen und gewährte uns noch mal...
Erfolge / Achievements
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Kommentare zu UFC Undisputed 2010
Das mirt dem Karriere Modus ist eine zweischneidige Sache, einerseits ghet die Karriere jetzt gefühlt drei mal so Lange, als es noch beim Vorgänger der Fall War, andererseits hat der Tester schon recht, wenn man mit 20 Jahren anfängt und dann schon mit 32 aufhören soll/muß, ist das schon ziemlich becknackt. Erst recht wenn man mal 'nen Fighter wie z.B. Randy Couture noch mit 46 im Ring sieht ( und der gibt dabei auch immer noch 'ne richtig gute Figur ab ), aber auch wieder andererseits will man seinen CAF Fighter ja auch mal als " fertigen Kämpfer " in den anderen Modi spielen, wie z.B. mit Ihm online antreten !!!
Alles in allem, ist das Spiel aber saugeil und sogar in allen Punkten gut und kosequent weiterentwickelt worden, deswegn hätte Es in diesem Jah von mir sogar 'n e satte 95er Wertung bekommen !!!
Gruß, Pitter
stimme mit meinem vorposter überein, ist auch so bei Smackdown VS Raw Titeln. Wenn man einmal drin ist bastelt man sihc ne Komboreihenfolge und das sieht dan einfach fett aus
Also die Einarbeitungszeit ist überschaubar - Klar ist diese komplexer als bei einem DOA oder Tekken, aber ich spiele jetzt in etwa 10-15 Stunden das Game und sehe nurnoch im höchsten Schwierigkeitsgrad eine Herausforderung. Die Steuerung ist recht intuitiv und daher "leicht" zu erleernen.
Ich kann mich der Meinung des Redakteurs nur anschließen: Absolute Kaufempfehlung, nicht nur für Fans des MMA. Gerade im Multiplayer habe ich selten so spannende und gleichzeitig überrraschende Fights gesehen - Daumen hoch für die Intensität des Spiels!
Hast du ein Makro geschrieben, das diesen Satz unter aktuelle Tests postet? Kommt mir irgendwie bekannt vor.
Guter Test, ich hol's mir später günstig als Budget.
LOL was ist das für eine Synchro im Trailer? Best Direct oder was?

DAS IST UNGLAUBLICH MIKE! UND WENN SIE JETZT BESTELLEN, BEKOMMEN SIE EIN DLC GRATIS DAZU!