Test - Turok Evolution : Turok Evolution

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Turok Evolution
Auf dem Rücken dieses Flugsauriers wagt ihr euch in die Höhe. (Xbox)

Dass man hierbei jedoch nicht nur von gegnerischen Bodengeschützen ins Visier genommen wird, ist klar. Auch im Flugraum über dem Spieler verbergen sich einige Gefahren. Oftmals kommt es vor, dass einem feindliche Flugsaurier ins Kreuzfeuer nehmen oder gewagte Flugmanöver in Richtung Spieler ausführen, um diesen zum Absturz zu bringen. Bei den Flugmissionen handelt es sich jedoch nicht um etwaige Bonusmissionen, sondern um ganze Levels, die genauso wie die einzelnen Kapitel gehandhabt werden und teils auch annähernd deren Länge entsprechen. Ob die daraus hervorgehende Mischung wirklich in das 'Turok'-Konzept hineinpasst, ist fraglich. Problematisch sind dabei auch die nicht ganz gelungene Flugsteuerung sowie der happige Schwierigkeitsgrad in den Ego-Shooter-Abschnitten. Trotzdem wird auf diese Weise für eine Menge Abwechslung gesorgt und auch die strengen Fans der Reihe werden dies mit Sicherheit zu schätzen wissen.

Über Monster und Dinosaurier
Auf dem Weg zum Ziel begegnen Tal' Set die unterschiedlichsten Gegner. Sehr oft trifft man dabei auf die Sleg-Truppen. Diese sind bis an die Zähne bewaffnet und äußerst primitiv, was deren Kampfverhalten betrifft. Genauso verhalten sich auch deren Scharfschützen: Kein Stein ist für diese Schützen zu klein und kein Stamm zu dünn, um sich dahinter noch verstecken zu können. Meist warten diese Scharfschützen an strategisch wichtigen Orten und lassen den Spieler herankommen, bis plötzlich das Kreuzfeuer auf diesen eröffnet wird. Nebst den eben genannten Kreaturen, existieren auch noch Mischwesen, halb Android und halb Dinosaurier. Vor diesen ist absolute Vorsicht geboten - hier sollte man behutsam vorgehen und lautlose Waffen, wie etwa den Tek-Bow benutzen, um nicht für Aufsehen zu sorgen. Natürlich gibt es auch noch andere Kreaturen, welche an dieser Stelle nicht genannt werden, sich aber während des Spielverlaufes nicht zu knapp präsentieren werden.

Turok Evolution
Immer wieder eindrucksvoll: die Brontosaurier. (PS2)

Nicht nur Monster, sondern auch herkömmliche fleischfressende Dinosaurier haben es auf Tal' Set abgesehen. So kommt es schon mal vor, dass einem ein ausgewachsener T-Rex beim Frühstücken eines Brontosauriers begegnet und einen kurzerhand mit der Nachspeise verwechselt. Je nach Gebiet verändert sich auch die dort ansässige Tierwelt. Bewegt man sich in sumpfigen Gebieten, hüpfen Frösche auf dem Boden herum und Schildkröten bewegen sich im Schilf. Kommt man der Flussgegend näher, ist Vorsicht geboten. Hier lauern nämlich ganze Scharen von gefräßigen Krokodilen und versuchen dem Spieler sämtliche seiner Rippchen zu entlocken. Selbst in der Luft gibt es einiges zu sehen. Vom Boden aus kann man die fliegenden Saurier der Gattung Pterodactylus sehr gut erkennen, oder die langen Hälse der Brontosaurier, schon von weitem aus der Ferne betrachten. Hier hat sich die Spielschmiede Acclaim ordentlich ins Zeug gelegt und bietet dem Spieler eine ausgezeichnete Dschungelatmosphäre.

Eine ungewöhnliche KI
Die KI bietet zwar gute Ansätze, ist aber leider nicht allzu ausgreift. Da passiert es schon mal, dass ein Raptor mit einem Baum kollidiert und die längste Zeit über gegen diesen Baum läuft und erst die richtige Richtung einschlägt, sobald man sich näher auf ihn zu bewegt. Dieses Problem scheint nicht nur die Dinosaurier, sondern zum Teil auch die Monster zu betreffen. Diese reagieren jedoch schon etwas durchdachter und schleichen sich auch gerne mal von den verschiedensten Seiten an den Spieler heran. Auch scheuen sie sich nicht davor, Gebrauch von Nahkampfwaffen zu machen. Hier solltet ihr vorsichtig sein, sobald sich ein Monster auf euch zu bewegt, denn dieses schlägt auch schon mal mit seinem Gewehrkolben zu.

Turok Evolution
Bei solchen Plantagen verliert man schnell die Übersicht. (Xbox)

Schlachten im Mehrspielermodus
Für Freunde des gemeinsamen Jagens und Hetzens hat Acclaim auch bei 'Turok Evolution' wieder tief in die Trickkiste gegriffen und fährt mit einer langen Liste verschiedenster Spielarten auf. Allseits bekannte Spielvarianten wie 'Deathmatch', 'Team Deathmatch' und 'Capture The Flag' dürfen natürlich auch hier nicht fehlen. Daneben gibt es jedoch noch andere, durchaus ansprechende Spielarten: Bei 'Blood Bath' startet ihr mit sämtlichen zur Verfügung stehenden Waffen in eurem Inventar und dürft euch auf ein freudiges Gemetzel einlassen. Auch 'Sniper Match' lässt erahnen was euch erwartet: Als Waffen bieten sich euch die Sniperpistol und der mit einem Zielfernrohr ausgestattete Tek Bow an. Lediglich Kopfschüsse zählen und führen zu Punkten seitens der Angreifer. Fans von innovativen und vielseitigen Mehrspielertiteln wird bei 'Turok Evolution' mit Sicherheit warm ums Herz. Der einzige Unterschied zwischen den beiden Versionen Xbox und PS2 ist, dass bei der Xbox-Version ein bis vier Spieler zugelassen sind und bei der PS2-Version lediglich ein bis zwei. Ansonsten werden die exakt gleichen Spielvarianten angeboten und dürfen nach Herzenslust, ob nun auf Xbox oder PS2, ausprobiert werden.

 

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