21.08.2012 - David Kepler
Die letzten Stunden von Cybertron haben geschlagen. Das Energon, die Energiequelle des Heimatplaneten der Transformers, neigt sich dem Ende zu und macht ein zukünftiges Leben der Roboter dort unmöglich. Während sich die verfeindeten Parteien der Autobots und Decepticons einen verzweifelten Kampf um die letzten Ressourcen des Planeten liefern, schimmert ein kleiner Funken Hoffnung auf. Fern der Heimat der Transformers existiert ein Planet, der Unmengen an Energon beherbergt und die letzte Alternative für das Überleben zu sein scheint.
Während dieses scheinbar aussichtlosen Konflikts übernehmt ihr die Kontrolle sowohl über die Autobots als auch die Decepticons. Dank schwerer Bewaffnung setzt ihr euch gegen die jeweiligen Widersacher zur Wehr. Wie der Vorgänger spielt sich Transformers: Untergang von Cybertron wie ein klassischer Third-Person-Shooter. Die Steuerung ist schnell verinnerlicht. Bereits nach kurzer Eingewöhnungsphase sprintet ihr von Deckung zu Deckung, weicht heranrasenden Projektilen aus und nehmt eure Gegner ins Visier. Mittels einfachen Knopfdrucks wechselt ihr zwischen eurer primären und sekundären Bewaffnung, die ihr an bestimmten Stellen des Spiels gegen Geld aufrüsten könnt.
Bereits kurz nach Spielbeginn werdet ihr merken, dass sich die Entwickler die Kritik am Vorgänger zu Herzen genommen haben. Anstatt Action-Sequenz an Action-Sequenz zu reihen, waren die Macher bemüht, mehr Abwechslung abseits der Ballerei zu bieten. Das fängt damit an, dass ihr während der 13 unterschiedlichen Kapitel fast immer in die Haut eines anderen Transformers schlüpft. Ob Cliffjumper, Bumblebee oder Megatron: So ziemlich jedes bekannte Gesicht hat einen Auftritt. Ein Schwergewicht wie Optimus Prime spielt sich dabei im Vergleich zum kleineren Jazz deutlich behäbiger. Jeder Transformer besitzt zusätzlich eine individuelle Fähigkeit, die während der Kapitel mal mehr, mal weniger zum Tragen kommt. So seid ihr in einem Level dazu in der Lage, euch per Greifhaken über Abgründe zu schwingen oder euch unsichtbar zu machen und Gegner lautlos von hinten auszuschalten.
Dadurch, dass die Fähigkeiten größtenteils das tragende Spielelement in den einzelnen Passagen darstellen, wird genug Vielfalt geboten, um keine Langeweile aufkommen zu lassen. Die Transformationen lockern das Spielgeschehen ebenfalls auf. Mal dienen diese dazu, einfach alles in Schutt und Asche zu legen, ein anderes Mal müsst ihr mit einem fahrbaren Untersatz rechtzeitig aus einer explodierenden Anlage flüchten. weiter...
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Kommentare zu Transformers: Untergang von Cybertron
82% für ein Lizenz-Game? Wer hätte da gedacht. Aus dem Transformers-Alter bin ich aber schon raus, selbst die Filme können mich kaum begeistern.
Bashing will gelernt sein @blade01
Nettes Bashing, leider vollkommen an dem vorbei was wirklich die Probleme der Filme sind: Nämlich Logiklöcher en masse und unübersichtliche Action.
Dieses Transformers-Spiel orientiert sich schon wie sein Vorgänger an der Generation One.
Was hat bitte die Leistung der Schauspieler mit dem zu tun was die Grundvorlage ist?Meiner Meinung nach garnichts!Die Filme sind nur aus zwei Gründen so beschissen:Michael Bay und Shia LaBeouf!Nebenbei, je nachdem welche Serie man als Grund nimmt finde ich durchaus das man von Transformers was erwarten kann in Story- und schauspielerischer Hinsicht!Die Filme gehören aber klar nicht dazu, die waren genauso scheisse wie Avatar ohne 3D.....
Gott sei dank haben aber die Filme und das Game nix miteinander zu tun außer die Basismarke was ja nicht soooo schlimm ist, eher sollte man sich beim Lizenzgeber mal fragen wie man diese Filme genehmigen konnte....
Bin überrascht von der Kritik.den Vorgänger kenne ich jetzt nicht, evtl. teste ich das ganze mal wenn New Vegas durch ist.
LOL ... was erwartest Du von einem Film, dem ein "SPIELZEUG" zu Grunde liegt??? Schauspielerische Leistung auf Spitzenniveau, einen Hit der nach einem Oscar schreit?
Denke ich werde bei dem Spiel zuschlagen wenn der Preis 15-20 Euro gefallen ist. Bereits der Vorgänger hat mir viel Spaß gemacht und die Serie an sich ganz gut eingefangen.
Na dann viel Spass bei Free Willy...
Aber das Spiel hat nichts mit den Filmen zu tun und der Producer den ich dazu mal interviewt habe schien die Filme auch mehr als abzulehnen
Das Spiel richtet sich an Leute die mit der Serie aufgewachsen sind
Also lass dich davon nicht abschrecken
Wird nicht gekauft - nach den Filmen die ich mir antun "musste" mache ich um alles weitere das den Titel "Transformers" trägt einen weiten bogen.