27.03.2012 - Nina Schild
Im Gespräch mit Producer Matt Tieger wurde uns recht schnell klar: Dieser Mann ist seit seiner Kindheit selbst ein großer Transformers-Fan und in diesem Projekt steckt jede Menge Herzblut. Im Gegensatz zu den eher mäßigen Spielen zum Film sollen Untergang von Cybertron und sein Vorgänger vor allem der 80er-Jahre-Zeichentrickserie und den Comics huldigen. Kampf um Cybertron überraschte bereits durch eine ansprechende Inszenierung und geballte Dauer-Action. Es gab jedoch auch einiges zu bemängeln, wie zum Beispiel die stumpfe KI, eintönige Umgebungen und abwechslungsarme Charaktere.
Aber die Jungs von den High Moon Studios haben ihre Hausaufgaben gemacht. Aus der Präsentation ging klar hervor, dass die größten Kritikpunkte der Fan-Gemeinde beherzigt wurden. Tatsächlich wirkten die gezeigten Umgebungen weitaus lebendiger und bunter als noch im Vorgänger. Uns wurden bereits sieben völlig unterschiedliche Transformer mit beeindruckenden Spezialfähigkeiten vorgeführt. Die KI wurde dementsprechend komplett neu konzipiert und aufgesetzt. Die Variation der Charaktere scheint eine Vielzahl unterschiedlicher Spielmechaniken mit sich zu bringen.
Da wäre zum Beispiel der relativ kleine, aber flinke Cliffjumper, der die Fähigkeit hat, sich unsichtbar zu machen. Statt ruhigerer Stealth-Szenen wartet aber ein originelles Action-Spektakel auf euch. Die Erzfeinde des wendigen Autobots sind raffinierte Roboter, die in der Lage sind, die Umgebung mit einem Laser nach ihm zu scannen. Solltet ihr entdeckt werden, verwandeln sie sich blitzschnell in heftig ballernde Kampfmaschinen. Ihr könnt sie jedoch in die Irre führen und euch kurz an einer Ecke blicken lassen, nur um dann aus einem günstigen Winkel von hinten mit ein paar geschickten Kombos anzugreifen.
Aber kommen wir vom Kleinsten zu den Größten: Der bekannteste Autobot aller Zeiten, Optimus Prime, ist natürlich mit von der Partie. Er kann Metroplex, einen Transformer von der Größe einer ganzen Stadt, rufen. Um die Gestalt eines Roboters anzunehmen, benötigt der Titan jedoch jede Menge Energon und ist somit nur beschränkte Zeit einsetzbar. Selbstverständlich hat Optimus Primes Gegenspieler und Anführer der Decepticons, Megatron, auch noch ein großes Ass im Ärmel. Seine fünf Combaticons können sich zu einem gigantischen Koloss namens Bruticus zusammensetzen. Der 20 Meter große Riese ist bewaffnet mit einem Schild aus Helikopterflügeln, während sein rechter Arm einen gigantischen Flammenwerfer hält.
Und dann war da noch der mit Schild und Schwert bewaffnete Transformer, der sich in einen Feuer speienden T-Rex verwandelt ... Ja! Richtig gehört! Grimlock ist ebenfalls an Bord und hat vor unseren Augen einige Insecticons einfach von der Bildfläche gemampft, gefackelt und zerstampft. Wem Dinobots zu absurd sind, der findet vielleicht eher Gefallen an dem garstigen Combaticon Vortex. Entweder transformiert ihr euch in einen blitzschnellen Kampf-Jet oder ihr ballert als schwer bewaffneter Helikopter drauflos. Fans der Serie können sich auch über den beliebten Autobot Jazz freuen, der sich, bewaffnet mit einem Scharfschützengewehr und einem Enterhaken, durch die Umgebungen hangelt.
Sind euch diese Charaktere alle noch nicht cool genug, dürft ihr euch im umfangreichen Editor den Transformer eurer Träume zusammenbasteln. Eine Vielzahl an Kopfteilen, Gliedmaßen, Panzerketten, Flügeln und anderen Blechteilen kann von euch individuell ausgewählt und eingefärbt werden. Der aus dem ersten Teil bekannte kooperative Spielmodus wurde abgeschafft, einen Mehrspielermodus soll es aber dennoch geben, zu dem weitere Details folgen sollen. Der Verzicht auf einer PC-Version hat bei Fans im Netz schon zu reichlich Protesten geführt. Die High Moon Studios waren mit dem PC-Spielerlebnis des Vorgängers jedoch unzufrieden und sind der Meinung, den Ansprüchen von PC-Nutzern nicht gerecht zu werden. weiter...
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