Test - Total War II : Total War II

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Nach dem überraschenden Erfolg des ersten Teils des 'Sudden Strike'-Add-ons aus dem Hause INtex Publishing können sich Echtzeit-Strategen ein weiteres mal auf ordentlich Nachschub freuen, um in neuen Soloeinsätzen und neuerdings auch auf einigen Multiplayer-Karten in den Krieg zu ziehen.

Total War II
Angriff auf das Autobahnkreuz.

Vor rund eineinhalb Jahren kam 'Sudden Strike' auf den Markt und übertraf alle Erwartungen der Macher, verkaufte sich das Spiel doch überaus gut. Anscheinend hatten die Spieler nur auf einen derartigen Echtzeitstrategie-Titel gewartet. Bald darauf schickte CDV mit 'Sudden Strike Forever' weitere Missionen und einige Verbesserungen für alle 'Sudden Strike'-Fans ins Rennen, allerdings waren die Aufträge alles andere als einfach und ließen so manchen Strategen an seinen Fähigkeiten zweifeln. Eine willkommene Abwechslung war daher 'Total War', das damals 24 neue Missionen auf 19 verschiedenen Maps bot. Einziger Haken: Nur Besitzer des Add-ons aus dem Hause CDV konnten den Titel spielen. Das soll sich nun aber mit dem zweiten Teil ändern.

Alles beim Alten?
Wie bereits im Vorgänger hat sich am eigentlichen Spielprinzip nichts geändert, und so dürft ihr als erfahrener Heerführer wiederum eure Truppen hoffentlich siegreich in die Schlacht führen. Wie im ersten Teil - und somit im Gegensatz zum offiziellen Add-on - haben hier wenigstens auch Anfänger eine Chance, da der Schwierigkeitsgrad sehr moderat und im Ganzen ziemlich ausgeglichen ausgefallen ist. Auch die Steuerung ist gleich geblieben, wobei Besitzer von 'Sudden Strike Forever' allerdings ebenfalls die Verbesserungen des Add-ons nutzen können.

Hier wären wir auch schon bei einer der wichtigsten Änderung gegenüber dem Vorgänger, da im Gegensatz zum Prequel nur noch 'Sudden Strike' installiert sein muss, um in den Genuss der neuen Missionen und Aufträge zu kommen.

Total War II
Flucht aus dem Internierungslager.

Die Neuerungen
Wie nicht anders zu erwarten, liegen die Innovationen zum einen im Leveldesign, zum anderen aber auch in der Art der Missionen selbst. Obwohl das offizielle Add-on nicht mehr gebraucht wird, sind jetzt auch Wüstenszenarien spielbar, so dass Hobby-Generäle ohne zusätzliche Mehrkosten in die Rolle von Generalfeldmarschall Rommel schlüpfen und sich heiße Gefechte unter anderem rund um El Alamein liefern können.

Am wichtigsten sind aber natürlich die 30 neuen Missionen, die sich an historischen Vorgaben orientieren und vom Ersten und Zweiten Weltkrieg über den Kalten Krieg bis hin zum Kosovo-Konflikt reichen. Für Abwechslung sollte also jedenfalls schon mal gesorgt sein.
Ein weiteres Novum sind auch die vier Multiplayer-Karten, die nun Einzug in diese Spiele-Reihe genommen haben, und auf denen 'Mann gegen Mann' gespielt werden kann. Durch die geringe Anzahl stellen diese allerdings eher einen netten Bonus dar, um auch für den Mehrspieler etwas bieten zu können.

Als besonderes Schmankerl für alle Spieler, die sich auch einmal als Mod-Bastler austoben wollen und schon immer mal etwas an den Einstellungsmöglichkeiten ihres Lieblingsspiels herumexperimentieren wollten - aber sich nie getraut haben - liegt dem Titel eine umfangreiche Anleitung in Form eines bebilderten .html-Files bei. Hier wird dann auch haarklein erklärt, wie ihr beispielsweise die Geschwindigkeit eurer Einheiten ändert, den Munitionsvorrat von Panzern und Geschützen anpasst, Lebenspunkte neu festlegt und vieles mehr.

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