Test - Tortuga: Two Treasures : Tortuga: Two Treasures

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Spätestens seit Johnny Depps karibischem Piratenvergnügen erleben Freibeuter und Seeräuber ein echtes Revival. Nach 'Piraten: Herrscher der Karibik' springt Ascaron nun ein weiteres Mal auf den fahrenden Zug ... Verzeihung, auf das segelnde Schiff, und will uns im Frühjahr in 'Tortuga: Two Treasures' mit satter Actionkost, mit Seekämpfen und wilden Fechtorgien beglücken. Bei unserem Besuch bei Ascaron konnten wir erste Eindrücke sammeln.

Für den Titel oder zumindest dessen Story hat sich Ascaron namhafte Gestalten an Land gezogen, sowohl vor als auch hinter den Kulissen. So steht Wolfgang Walk ('Aquanox') als Lead Designer hinter dem Projekt und die Story stammt aus der Feder von Mark L. Barrett ('Aquanox') und Bob Bates ('Unreal 2: The Awakening'). Im Spiel selbst übernehmt ihr die Rolle von Thomas ’Hawk’ Blythe, einem Piratenkapitän aus der Truppe des berüchtigten Edward Teach, alias Blackbeard, wobei es mit der historischen Genauigkeit nicht ganz so genau genommen wird.

Mein Schatzzzzzz ...

Wie auch immer, Blackbeard hat es jedenfalls mithilfe von Blythe und dessen Freundin, der Voodoopriesterin Sangua, auf den Schatz von Henry Morgan abgesehen. Natürlich ist Blackbeard nicht wirklich auf das Teilen der Beute erpicht und so wird Blythe nach einem Auftrag sich selbst überlassen und gerät in Gefangenschaft. Logischerweise gelüstet es Blythe nun nach Rache sowie dem Schatz, der allerdings auch noch einiges an Ärger bereiten wird. Die in acht Kapitel aufgeteilte Story wird rund zehn bis fünfzehn Stunden Spielzeit umfassen, nebenher dürft ihr euch natürlich auch mit typischen Nebenszenarien beschäftigen und Spaniern, Engländern und Holländern das Leben schwer machen.

Die typisch karibische Spielwelt besteht aus frei befahrbaren Level-Regionen mit virtuellen 25-64m² Umfang, in denen zudem fünf Städte mit zum Teil begehbaren Locations sowie zahlreiche Inseln und andere Land- und Seemarken zu finden sind. Euer zunächst noch mehr oder minder mittelloser Held rappelt sich dank eines Erfahrungspunktesystems auf und gewinnt Ausdauer, Trefferchance und diverse Gefechtsskills sowie auch verbesserte Waffen und im Rahmen der Story auch verschiedene neue Schiffe dazu.

Zu Wasser ...

Das Gameplay selbst bietet im Wesentlichen zwei Hauptelemente: Seekampf und Landaktionen. Insgesamt erwarten euch acht Schiffstypen von der Schaluppe bis zum kanonenstrotzenden Linienschiff, jeweils in unterschiedlich starken Varianten, abhängig davon, ob es sich um Händler, Piraten, Piratenjäger oder Militär handelt. Jeder Schiffstyp verfügt zudem über ein kleines Beiboot, welches auch in verschiedenen Missionen zum Einsatz kommt und neue taktische Möglichkeiten bietet, indem ihr euch auf See quasi an größere Schiffe anschleicht. Gesteuert werden die Schiffe genretypisch mit den WSAD-Tasten und der Maus.

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