Preview - Tomb Raider: Legend : Tomb Raider: Legend

  • PS2
Von Kommentieren

Das Comeback der legendären Lara Croft rückt näher, und die Spielerschar wird immer gespannter, ob die kurvenreiche Action-Heldin mit neuem Entwickler-Studio endlich wieder an alte Glanzzeiten anknüpfen kann. Nachdem die Serie unter dem ursprünglichen Entwickler Core Design immer weiter ins Abseits versank und massive Kritik einstecken musste, zog Eidos die Konsequenzen und setzte mit Crystal Dynamics ein komplett anderes Entwickler-Team an 'Tomb Raider: Legend'. Nach einigen vielversprechenden ersten Ausblicken hatten wir nun bei Eidos Gelegenheit, selbst Hand anzulegen und ein Level des Spieles auf der PS2 durchzuspielen.

Natürlich waren wir sehr gespannt, was uns das spielbare Bolivien-Level aus Laras neuem Abenteuer zu bieten hat. Die Dschungel-Ruinen, in denen wir uns sogleich wiederfanden, ließen wehmütige Erinnerungen an die ersten 'Tomb Raider'-Abenteuer wach werden. Und um es gleich vorweg zu sagen: Lara ist nicht nur im Dschungel unterwegs, sondern auch im Himalaja, in Russland und in anderen Locations rund um den Globus. Das Intro vor dem Einstieg ins Spiel macht gleich deutlich, dass es dem Titel wohl auch nicht an Story-Elementen mangeln wird, wobei es sich unter anderem um Lara als Teenager und nicht zuletzt auch um ihre Mutter dreht.

Weniger ist manchmal mehr ...

Schon der erste Blick zeigt deutlich, dass sich einiges geändert hat. Die neue Lara selbst wirkt mittlerweile wesentlich natürlicher als ihre Vorgängerinnen. Die Oberweite ist etwas geschrumpft, der Hintern knackiger, insgesamt wirkt Lara athletischer und ihr wurde ein sehr hübsches Gesicht spendiert. Oder mit anderen Worten: Lara wirkt realistischer und hübscher denn je. Ausgerüstet mit ihrer eher sparsamen altbekannten Bekleidung, Fernglas, der nützlichen Taschenlampe, dem neuen Magnet-Schwunghaken und dem unvermeidlichen Pistolen-Duo stürzt sich Lara in ihre neuen Abenteuer. Ab und an bekommt sie auch Gelegenheit, andere Waffen wie MP oder Assault Rifle zu ergattern, die auch sofort am Model sichtbar sind. Weiterhin gehört ein PDA zu ihrer Ausstattung, mit welchem ihr jederzeit Missionsziele, Daten und Ausrüstung überprüfen könnt.

Überarbeitete Steuerung – endlich!

Unser erster Blick galt natürlich der Steuerung, die schon oft viel Anlass zur Kritik geboten hat. Crystal Dynamics hat sich einige Gedanken über das Thema gemacht und überzeugt mit einer erfreulich intuitiven Gattung, die ohne große Spielereien auskommt und somit nicht nur für Controller-Artisten, sondern durchaus auch für Casual Gamer leicht zugänglich wird. Gesteuert wird Lara wie gewohnt aus der Third-Person-Perspektive mit dem linken Analogstick. Die Aktionstasten dienen zum Springen, Hocken, Abrollen oder auch zur Interaktion mit Objekten in der Spielumgebung. Hier und da sind Kombinationen möglich, wie ein Sprung mit anschließender Verwendung des Wurfhakens oder spezielle Moves, um Gegner zu betäuben oder von den Füßen zu reißen.

Die Richtungstasten dienen zur Auswahl der Ausrüstung, mit den Schultertasten links und rechts wählt ihr Gegner aus, bzw. feuert eure Waffen ab, wobei kein pixelgenaues Zielen erforderlich ist, sondern einfach auf das ausgewählte Ziel gefeuert wird. Kämpfe dienen in der Tat nur dazu, das Geschehen actionreich aufzupeppen und bilden nicht den Schwerpunkt des Spieles, auch wenn es zahlreiche Möglichkeiten und Moves gibt, um den Gegnern Saures zu geben. Wir sind schon gespannt, ob die Steuerung der PC-Version ähnlich gut von der Hand gehen wird.

Könnte dichinteressieren

Kommentarezum Artikel