Test - Tom Clancy's The Division : Update: Finale Gedanken und Wertung

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Morgen erscheint Ubisofts neuester Taktik-Shooter Tom Clancy's The Division. Wir werden uns für euch durch das zerstörte New York kämpfen und das Spiel auf Herz und Nieren testen. In unserem Testtagebuch halten wir euch auf dem Laufenden und beantworten alle wichtigen Fragen, wenn um 14 Uhr die Server online gehen.

Montag, 7. März 2016 - Tag 0:

Das wird kein klassischer Test. Stattdessen werden wir euch an unserem Spielprozess teilhaben lassen und eine Art Tagebuch verfassen. Auch wenn Ubisoft beteuerte, dass die Server einen Tag vor Release, am Montag, dem 7. März, erst um 14 Uhr online gehen, waren die Entwickler wohl etwas übereifrig. Schon ein paar Stunden vorher tummelten sich die ersten Agenten in New York - okay, in Brooklyn, also auf der anderen Seite des East River. Hier startet ihr in euer Abenteuer.

Nachdem der eigene Agent erstellt ist, folgt ein kurzes Intro, das die Steuerung erklärt.  Der Editor kommt recht spärlich daher und deckt die nötigsten Einstellungen ab. Danach geht es schon ans Eingemachte. Die ersten Aufträge sind relativ simpel, man muss sich mit nur wenigen Gegnern herumschlagen. Schon jetzt fällt auf, wie hübsch das zerstörte Brooklyn aussieht. Besonders die Lichteffekte gefallen.

Noch halten die Server stand. Die ersten Aufgaben bestehen darin, wichtige Leute für die eigene Basis aus den Fängen des Bösen zu befreien. Bei der Rettung von Roy Benitez wird der Schwierigkeitsgrad hochgefahren - eine Entscheidung mit Folgen. Zwar wird die Mission erfolgreich beendet, aber unser Trupp aus drei Personen gerät ordentlich ins Schwitzen. Die ohnehin schon taktischen Schussgefechte werden deutlich knackiger, die Gegner halten mehr aus und sind gefährlicher. Doch hier zeigt sich auch: Die KI ist nicht immer auf Zack und stolpert öfters mal verwirrt aus der Deckung heraus, um mit Blei gefüttert zu werden.

Dienstag, 8. März 2016 - Tag 1:

Über Nacht klagten einige in den sozialen Medien, dass die Ubisoft-Server schlappgemacht haben. Als am Dienstagmorgen die Konsole angeworfen wird, läuft alles wie geschmiert. Von den Squad-Kollegen fehlt jede Spur, also wird Manhattan auf eigene Faust erkundet. Es scheint aktuell nur Schwarz und Weiß zu geben. Entweder sind die Leute freundlich, vielleicht sogar hilfsbedürftig, oder aber man trifft auf böse Schläger der Straßen-Gangs. Das sind natürlich Feinde. Immer wieder erwischt man ein, zwei Leute dabei, wie sie eine Leiche durchsuchen. Mit dem Scharfschützengewehr sind sie schnell erledigt. Trotzdem: So richtig gut fühlt man sich dabei nicht.

Es gibt mal wieder unfassbar viel Sammelkram: Notizen, Akten, Videos, Sprachnachrichten und noch so viel mehr. Komplettisten werden wohl einige Zeit beschäftigt sein. Einige von diesen Objekten bekommt man nach abgeschlossenen Missionen. So gibt es zum Beispiel Videomaterial, das die unterschiedlichen Fraktionen in Tom Clancy's The Division beleuchtet. Die sind ganz cool gemacht und helfen euch, die Spielwelt besser zu verstehen.

Der Style ist die Leistung

Überall Loot! Man findet fast an jeder Straßenecke neue Ausrüstung. Dabei trennt Ubisoft Optik von Nutzen. Das bedeutet, dass die wichtigen Gegenstände, die ihr an eurem Körper tragt und eure Lebenspunkte sowie Fertigenkeitenstärke festlegen, euer Aussehen nicht verändern. Für die Kleidung gibt es einen gesonderten Reiter. Hier kommt der Fashion-Aspekt des Spiels zum Tragen und man darf sich richtig austoben.

Eure Waffen lassen sich mit Modifikationen ausstatten, die Einfluss auf die Werte des Kriegwerkzeugs haben. Die Anzahl der Mods fählt riesig aus. Da sie unterschiedlich aussehen, wird es garantiert Spieler geben, die sich eine möglichst ansehnliche Waffe zimmern wollen. Allerdings gibt es ein Problem: Bei den Händlern könnt ihr zwar die Objekte miteinander vergleichen, ihr könnt sie euch aber nicht anschauen. So kann es passieren, dass ihr für ein Scharfschützengewehr eine Mod kauft, die zwar die Werte verbessert, die Waffe aber richtig verunstaltet.