Preview - The Division : Drama und Drohnen

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Im Rahmen der Game City zeigte Ubisoft neues Material von The Division. In einem kleinen Vorführraum gab es neue Szenen zu sehen und die Entwickler – eigens eingeflogen aus Malmö – erklärten auch die Hightech-Details. Gameswelt war bei der Präsentation dabei.

Als Einstieg sehen wir das E3-Video: New York City, Virus, Chaos, die Agenten der sogenannten Division, die versuchen, die Gesellschaft nach einer großen Katastrophe zu retten. In der folgenden Gameplay-Präsentation steht der Held in einer zerstörten U-Bahn-Station. Zur Orientierung schauen wir auf die Karte, die am Boden um die Spielfigur herum eingeblendet wird. Fährt man mit der Kamera jetzt in der Vogelperspektive zum Protagonisten, kann man sich alle Details ansehen und zum Beispiel Wegpunkte setzen.

Also gehen wir durch die U-Bahn-Station: überall Zerstörung und Leichen. Wenn wir wissen wollen, was hier passiert ist, können wir uns in die Videokamera hacken. Die zeigt uns – nicht in einem eigenen Film, sondern auch einfach um uns herum –, was hier abgelaufen ist. So können wir überall, wo eine Videokamera ist, in die Geschichte hinter der Geschichte eintauchen. Das ist praktisch und nebenbei erhalten wir dadurch auch den einen oder anderen Hinweis.

Drohne & Companion-App

Oben auf der Straße stehen uns gleich drei Kerle im Weg. Spieler zwei und drei, die von den Herren hinter den Monitoren gesteuert werden, beziehen Stellung. Wir verschanzen uns. Über uns kreist eine Drohne. Die markiert die Ziele. Die Gegner sind schnell erledigt. Ein Stückchen weiter stehen wieder ein paar Bösewichte. Diesmal ist aber auch ein sogenannter Elite dabei, ein schwererer Gegner. Mit Blendgranaten überrumpeln wir die Kerle und haben somit die Basis eingenommen und den District gesichert.

Tom Clancy's The Division - gamescom 2014 Talk mit Ilyass
Ilyass berichtet Kuro von Tom Clancy's The Division.

Im zweiten Teil der Vorführung wird auf die Companion-App eingegangen, denn die Drohne im Spiel wird von einem Spieler gesteuert. Der verfolgt auf seinem Tablet das Geschehen aus der Vogelperspektive und greift in Echtzeit ein. Wir starten wieder im gleichen Szenario, aber es ist Nacht. In The Division sollen dynamische Tageszeiten und das sich ständig verändernde Wetter eine große Rolle spielen. Und es gibt jetzt im Dunkeln schöne Lichteffekte. Im Rauch blinkt etwa das Blaulicht eines Polizeiautos. Eine Kleinigkeit, aber es sieht verdammt gut aus.

Ein Stückchen weiter warten die Bösewichte. Die Drohne hat sie schon markiert. Diesmal schauen wir uns aber auch die Funktionen der Smartwatch unseres Protagonisten an, denn die blendet die Skills unserer Waffen ein. Diese lassen sich, je nach Notwendigkeit im Gefecht, verändern. Das sollte man auch nutzen, da die Kerle, die auf uns schießen, verdammt hart im Nehmen sind. Der Skilltree via Smartwatch zeigt auch, dass The Division im Kern eigentlich ein Rollenspiel ist.

Fazit

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Drohnensteuermann gesucht

Gut, die Szenerie mit dem Virus ist nicht unbedingt neu, aber wie The Division an das Thema herangeht, wird sicher spannend werden. Die Gimmicks, von der Augmented-Reality-Karte über die Drohne bis hin zur Smartwatch, sind auf jeden Fall interessante Neuerungen. Fragt sich nur, ob wir immer jemanden finden, der den für die Spieler zwar enorm wichtigen, aber anscheinend doch etwas weniger actionlastigen Part des Drohnensteuermanns übernimmt.

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