Test - Tom Clancy's Splinter Cell Essentials : Tom Clancy's Splinter Cell Essentials

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Sam Fisher, unser Lieblingsagent von Third Echelon, ist zurück. Nach Versionen für DS und N-Gage passt der Videospiel-Held dank der PSP-Version erneut in die Hosentasche. Ob ’Splinter Cell Essentials’ mit den hitlastigen Heimversionen mithalten kann, verraten wir euch im Test.

Sam Fisher, unser Lieblingsagent von Third Echelon, ist zurück. Nach Versionen für den DS und Nokias N-Gage passt er dieses Mal erneut in die Hosentasche und will Stealth-Action auf Sonys Handheld revolutionieren. Neue Missionen, die teils an frühere Aufträge angelehnt sind, teils aus dem neuesten Teil 'Splinter Cell: Double Agent' stammen, und ein Multiplayermodus sollen Sam einen festen Platz auf der PSP verschaffen. Wir sind mit ihm losgezogen.

Greatest Hits of Sam Fisher?

Wenn man die Missionsauswahl von 'Splinter Cell Essentials' anschaut, könnte man an ein "Best of"-Album denken. Missionen aus den ersten drei Teilen der Serie finden sich ebenso im Gepäck wie neue Inhalte, die teilweise auf der Geschichte von 'Double Agent’ aufbauen. Doch wie das so bei einer solchen Zusammenstellung ist, fehlt der richtige kausale Zusammenhang zwischen den Missionen – auch bei 'Splinter Cell Essentials'. Es gibt zwar die Geschichte, die erklären soll, warum die Missionen in dieser Reihenfolge ablaufen, aber sie ist doch sehr weit hergeholt: Da 'Splinter Cell Essentials’ nach dem noch nicht erschienenen 'Splinter Cell: Double Agent' angesiedelt ist, kommen Agenten der US-Regierung, verhaften Sam Fisher und wollen eine Erklärung für seine Arbeit mit Terroristen. Die in Verhören erzählte Geschichte seiner Agentenkarriere ist das, was die Aneinanderreihung erklärt.

Praktisch jede Mission beginnt mit einer Frage zu einer Situation. Ein Agent fragt Fisher, warum er eine Sache getan hat, und er rechtfertigt sich, sagt, es sei so nicht geschehen, und erzählt die wirkliche Geschichte, die dann der Spieler in Form einer Mission spielt. Damit beginnt dann auch das Spiel mit einer von Sam Fishers ersten Missionen im Dschungel von Kolumbien. Nach einer Zeit kommt die Erzählung dann zu Missionen aus 'Splinter Cell Double Agent'.

Ein-Mann-Armee mit einem Hang zur Schattenwirtschaft

Alle Fähigkeiten, die man vom Agenten Fisher gewohnt ist, sind auch in der PSP-Version vorhanden. Seien es seine verschiedenen Fertigkeiten im Kampf oder die Waffen, die wir alle lieb gewonnen haben. Die Missionen sind immer sehr linear und diejenigen Spieler, die andere Teile der Serie gespielt haben, werden keinerlei Schwierigkeiten haben, da sie nicht umlernen müssen. Allerdings kommt hier gleich ein großes Manko ins Spiel: Die Kameraführung. Sie ist als extrem nervig und schlecht zu bezeichnen und hat keinen Bezug zu den viel komfortableren Möglichkeiten bei den Konsolen- und PC-Versionen der 'Splinter Cell'-Teile. Die Missionen, die aus den Vorgängern kommen, wurden nur minimal verändert.

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