02.06.2010 - Simon Biedermann
Wie im Original erzählt ein kurzer Introfilm, was bisher mit Sam Fisher passiert ist. Der Trailer stammt aus dem Konsolenvorbild und ist eins zu eins auf das iPhone portiert worden. Auch während der Missionen gibt es immer wieder Sequenzen in Spielgrafik, die mit den Originaldialogen aus der X360-Version unterlegt sind. Allein deshalb kommt jede Menge Agentenatmosphäre auf.
Wie bei Gameloft-Spielen dieser Art üblich, habt ihr einen virtuellen Stick für den linken Daumen, mit dem ihr Sam Fisher steuert. Mit dem rechten Daumen seht ihr euch um oder zielt auf Gegner. Zusätzlich gibt es mehrere virtuelle Buttons, mit denen ihr je nach Spielsituation andere Aktionen ausführt. Dem mittlerweile ergrauten Agenten seht ihr bei seinen Aktionen stets über die Schulter.
Mit Sam Fisher lassen sich zahllose Dinge anstellen. Besser gesagt: Er stellt unterschiedlichste Dinge mit seinen Feinden an. Mal schlagt ihr sie von hinten k.o., mal erledigt ihr die Terroristen mittels Kopfschuss oder nutzt sie als Schutzschild. Auch die brutalen Befragungen haben es in die mobile Version geschafft. Meist gilt es jedoch, aus dem Schatten heraus zu agieren. Denn allzu viel Treffer hält Sam nicht aus.
Zum Glück führt euch das Spiel ganz langsam an alle Elemente heran. Neben den Baller- und Schleicheinlagen erklimmt ihr unter anderem Regenrinnen, lasst Feinde in die Tiefe stürzen oder erkundet die Gegend mit einem Nachtsichtgerät. Kenner des Konsolenoriginals werden das alles schnell wiedererkennen. Bei den Schauplätzen ist es ähnlich.

Bekanntermaßen startet ihr in Malta, wo Sam Fisher die Suche nach den Hintergründen zum Tod seiner Tochter beginnt. Dort begibt er sich auf einen Rachefeldzug gegen die Hintermänner des Mordes, der euch unter anderem nach Washington führt. Exklusiv für das iPhone erlebt ihr sogar eine Episode an den Ufern des Potomac. Man sieht: Gameloft hat sich auch in diesem Bereich viel Mühe gegeben, um Abwechslung in den Spielablauf zu bringen.
Wie erwähnt ist Sams Repertoire vielseitig. Ihr duckt euch hinter Kisten, schleicht und schaltet Gegner aus. Manchmal müsst ihr sogar komplett ungesehen durch ganze Levelabschnitte kommen. Auch Bossgegner wie ein Kampfhelikopter werden euch begegnen. Dennoch bleibt es meistens mehr unterhaltsam als wirklich schwer - eine rundum gelungene Portierung also! weiter...
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