28.09.2012 - Marek Orzechowski
Es ist wenig überraschend, dass sich Fans der Splinter-Cell-Reihe große Sorgen um den neusten Teil Splinter Cell: Blacklist machen. Mit dem Vorgänger Splinter Cell: Conviction schaffte man es nämlich, manche langjährigen Fans von Sam Fisher vor den Kopf zu stoßen und die Angst ist deshalb natürlich groß, dass es wieder so kommen könnte.
Vor allem nach der actionlastigen E3-Präsentation von Splinter Cell: Blacklist sank das allgemeine Vertrauen in die Entwickler. Trotz des kürzlich veröffentlichten Blacklist-Videos, das demonstrierte, wie man den auf der E3 gezeigten Abschnitt auch schleichend absolvieren könnte. Die Fans werfen Ubisoft Toronto dennoch vor, dass man das altbewährte Spielprinzip, welches die Serie überhaupt erst ausgezeichnet hat, nicht mehr beachte.
Diese Aussagen gefallen Director David Footman verständlicherweise nicht, weshalb er dagegenhält. "Diskussionen sind Diskussionen und mehr als diskutiert wird gerade nicht. Wir müssen wirklich eine Demo veröffentlichen, damit die Leute sehen, wie man sich durch die Levels schleichen kann - damit sie das Gameplay sehen. Die Spieler scheinen da wirklich überzureagieren, weil sie nur die Action und die Explosionen gesehen haben", so Footman.
"Das, was wir auf der E3 gezeigt haben, war sehr explosiv und gewalttätig. Solche Szenen müssen mittlerweile verstärkt gezeigt werden, aber wenn wir nach und nach weitere Eigenheiten des Spiels enthüllen, seht ihr mehr Vielfalt und mehr von dem, was Hardcore-Fans sehen wollen."
Splinter Cell: Blacklist soll am Anfang des nächsten Jahres für den PC, die Xbox 360 und die PlayStation 3 erscheinen.
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E3 2013 Video-Interview mit Maxime Béland
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Kommentare zu Tom Clancy's Splinter Cell: Blacklist
Trotzdem hätte ich gerne die "Wahl" wie ich vorgehen möchte und ich hätte auch gerne mehr als eine bescheidene Möglichkeit leise vorzugehen. Die Felswand im Video ist für mich eher ein negativ Beispiel dafür: Man baut irgendwo im Level eine "unsinnige" Alternativroute ein (die nicht mal bewacht/gesichert ist!) nur um die Kritiker zufrieden zu stellen, die sich über zuviel Action beschweren? Wenn ich schon der Action aus dem Weg gehe, dann will ich entsprechend anders gefordert werden auf der Suche nach einer Alternative und nicht so etwas rotze billiges vorgesetzt bekommen. Fehlt nur noch ein Schild im Lager der Terroristen, welches mir den Weg zum Abhang weist ....
Davon ab, mich stört was ganz anderes an der SC Serie: Je älter der Protagonist wird, umso agiler wird er? Was soll der Mist? Selbst der junge Dastan aus Prince of Persia würde sich die Augen reiben, wenn er einen alten Mann so die Wände hochlaufen sehen würde
Da gebe ich Dir Recht. Wenn ich schleichen will, will ich a) eine Herausforderung und b) optionale Möglichkeiten. Z.B. a) Kameras umgehen, b) System hacken und damit Kameras Lahmlegen. Oder Beispiel Laserschranke: Entweder ich bin in der Lage mich clever durch den Parcours zu bewegen oder ich suche optional nach der Schaltzentrale und lege die Laserschranken schachmatt.
Ich fand Conviction durchaus gelungen und der große Anteil an Action hat in meinen Augen auch zur Story gepasst. Immerhin war Sam nicht für seinen alten Arbeitgeber unterwegs, sondern wollte selbst eine Rechnung begleichen, war somit nicht auf ein Undercover-Vorgehen aus.
Das Ganze übertriebene Bewegungsrepertoire passt einfach nicht mehr zu Sam Fisher, sorry! Wenn es wenigstens etwas wie eine abnehmende Ausdauer geben würde wie beispielsweise in MGS oder so, aber das hier...
Trotzdem hätte ich gerne die "Wahl" wie ich vorgehen möchte und ich hätte auch gerne mehr als eine bescheidene Möglichkeit leise vorzugehen. Die Felswand im Video ist für mich eher ein negativ Beispiel dafür: Man baut irgendwo im Level eine "unsinnige" Alternativroute ein (die nicht mal bewacht/gesichert ist!) nur um die Kritiker zufrieden zu stellen, die sich über zuviel Action beschweren? Wenn ich schon der Action aus dem Weg gehe, dann will ich entsprechend anders gefordert werden auf der Suche nach einer Alternative und nicht so etwas rotze billiges vorgesetzt bekommen. Fehlt nur noch ein Schild im Lager der Terroristen, welches mir den Weg zum Abhang weist ....
Davon ab, mich stört was ganz anderes an der SC Serie: Je älter der Protagonist wird, umso agiler wird er? Was soll der Mist? Selbst der junge Dastan aus Prince of Persia würde sich die Augen reiben, wenn er einen alten Mann so die Wände hochlaufen sehen würde
Ich fand die älteren Teile stimmiger. Ging man aggressiv vor, war man verloren. Ideal war es, wenn man, die die man unbedingt beseitigen mußte (ob nun betäuben oder töten) so versteckt hat, daß kein Feind diese gefunden hat.
Ich muss ehrlich sagen das mich die alten SC-Teile nicht vom Hocker gerissen haben, die mischung aus Action und Stealth in Conviction hingegen schon , außerdem hatte das dieses Bourne Flair....mir hats gefallen also wird mit auch Blacklist zusagen
"Solche Szenen müssen mittlerweile verstärkt gezeigt werden"
ähm - nein? Siehe Fanreaktion mein Guter.
Naja, ich hab die "Sneak" - Demo vom neuen Splinter Cell gesehen und fande, dass man dennoch gemerkt hat, das es doch eher auf die Actionschiene ausgelegt wird. Ich meine, nur weil es z.B eine Klippe gibt an der man sich um das Level herumklettern kann ist das noch lange kein schleichen! Und am Ende der Demo wo Sam durchs Fenster ist, war die Demo auch schön vorbei, da es dafür natürlich keine Stealth Methode gibt =)
Verständlich.
das war aber mehr nen guter Mix aus beidem
E3 muss es knallen, sonst wird es schnell Langweilig
Wie bei der Demo von Last of Us